Sterbebegleitung

Welthospiztag am 10. Oktober 2020

Thema: 
Gesundheit, Soziales
09.10.2020Hessisches Ministerium für Soziales und Integration

Staatssekretärin Anne Janz: „Wir unterstützen Menschen in ihrer letzten Lebensphase und fördern ein gutes Leben bis zuletzt.“

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© pixabay

Menschen in ihrer letzten Lebensphase zu unterstützen und zu begleiten, ist ein wichtiges Thema. „Die Hessische Landesregierung setzt sich seit Jahrzehnten nachhaltig dafür ein, die Sterbebegleitung in Hessen zu stärken und zu verbessern“, betont Anne Janz, Staatssekretärin im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration, anlässlich des Welthospiztages am 10. Oktober.

„Aktuell steht dabei die gute Zusammenarbeit in regionalen Netzwerken der Hospizarbeit und Palliativversorgung im Mittelpunkt. In den vergangenen Jahren sind immer weitere Angebote entstanden, die Menschen einen würdevollen letzten Lebensabschnitt ermöglichen“, sagt Janz weiter. „Nun muss es darum gehen, dass diese Angebote ihre Arbeit bündeln und gemeinsam dafür sorgen, dass Menschen die Möglichkeiten und Hilfen erhalten, die von Ihnen gewünscht werden.“ Die Hessische Landesregierung unterstützt das Angebotsspektrum der Hospizarbeit und Palliativversorgung und fördert z. B. Qualifikationsangebote für ehrenamtlich Engagierte oder Sachanschaffungen in ambulanten Hospizinitiativen.

Hospizarbeit: Solidarität und mitmenschliche Zuwendung

Hospizliche und palliative Unterstützung in Hessen richtet sich dabei an Menschen in ihrer letzten Lebensphase, wie auch an ihre Angehörigen. Sie ist ein Ausdruck gelebter Solidarität und mitmenschlicher Zuwendung. Engagierte in der Hospizarbeit beraten und begleiten Angehörige, bieten Trauerbegleitung und fördern ganz allgemein die oftmals noch tabuisierte Auseinandersetzung mit dem Thema „Sterben und Tod“. Aktuell sind in Hessen 110 ambulante Hospizinitiativen tätig. In den hessischen Hospizdiensten sind etwa 2.500 qualifizierte Ehrenamtliche aktiv. Zusätzlich zu den ambulanten Hospizdiensten gibt es in Hessen 23 stationäre Hospize sowie ein stationäres Kinderhospiz. Darüber hinaus versorgen 25 Teams der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung schwerstkranke Menschen rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche – drei der 25 Einrichtungen versorgen speziell Kinder und Jugendliche.

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