Arbeitswelt

Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz

Thema: 
Arbeit
27.04.2021Hessisches Ministerium für Soziales und Integration

Sozialminister Kai Klose: „Über die Pandemie hinaus Weichen für eine nachhaltige und flexible Arbeitswelt stellen.“

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Eine junge Frau sitzt am Computer.
© iphoto / Fotolia

Seit Beginn der Corona-Pandemie hat sich die Arbeitswelt stark verändert. Viele Berufstätige, die sonst täglich ins Büro gependelt sind, arbeiten von zu Hause aus.

„Neben dem privaten Umfeld sind auch Arbeitsplätze Orte, an denen aufgrund der Kontakte ein erhöhtes Risiko besteht, sich mit dem Coronavirus zu infizieren. Deshalb ist Homeoffice eine so sinnvolle und wichtige Maßnahme, um Kontakte zu reduzieren“, sagt Sozial- und Integrationsminister Kai Klose.

Allerdings wird zunehmend deutlich, dass das Arbeiten zu Hause auch mit gesundheitlichen und psychosozialen Risiken verbunden ist – etwa emotionaler Erschöpfung, sozialer Isolation oder dem Gefühl des Nicht-Abschalten-Könnens. Dem kann durch das Schaffen guter Rahmenbedingungen vorgebeugt werden. Anlässlich des Welttags für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz am morgigen Mittwoch hat das Hessische Ministerium für Soziales und Integration deshalb sein Internet-Angebot um zahlreiche Informationen zum Thema Homeoffice erweitert – für Beschäftigte, aber auch für Expertinnen und Experten sowie betriebliche Akteure. Die Praxistipps, Hintergrundinformationen und rechtlichen Hinweise, die dabei helfen sollen, das Arbeiten im Homeoffice angenehmer, gesünder und komfortabler gestalten zu können, stehen auf dem Internetportal www.arbeitswelt.hessen.de zur Verfügung.

Mehr Homeoffice seit Corona

In Hessen liegt die Homeoffice-Quote über dem Bundesdurchschnitt, wie die Auswertung einer repräsentativen Umfrage unter Beschäftigten ergab, die von der Uni Kassel im Rahmen des Projekts „Arbeitsweltberichterstattung Hessen“ durchgeführt wurde. Das Büro in den eigenen vier Wänden ist aber mehr als nur Maßnahme zur Pandemiebekämpfung: 83 Prozent der Homeoffice-Nutzerinnen und -Nutzer in Hessen wünschen sich, auch künftig im Homeoffice arbeiten oder die Tätigkeit dort sogar ausweiten zu können. Denn diese Form der Arbeit bietet Chancen zur Flexibilisierung und trägt zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei.

„Der Trend zu mehr Flexibilisierung, mehr Kommunikation über digitale Plattformen und ganz neuen Arbeitskonstellationen – beispielsweise in der Plattformarbeit oder in Co-Working-Spaces – hat sich schon vor Beginn der Pandemie angedeutet. Durch Corona wurde er verstärkt. Jetzt wollen wir dafür sorgen, dass dieser Trend nachhaltig ist. Um die Arbeitswelt in Hessen zukunftsfähig zu gestalten, müssen wir auf die Bedürfnisse der Beschäftigten wie auch der Unternehmen eingehen und die Rahmenbedingungen für gutes Arbeiten schaffen – unabhängig davon, wo die Arbeit erledigt wird“, so Minister Kai Klose.

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Pressesprecherin: 
Alice Engel
Hessisches Ministerium für Soziales und Integration
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