Weltweite Aktion gegen Gewalt an Frauen und Mädchen „One Billion Rising“ | Hessisches Ministerium für Soziales und Integration
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Gegen Gewalt

Weltweite Aktion gegen Gewalt an Frauen und Mädchen „One Billion Rising“

Sozialminister Stefan Grüttner: „Uns ist es ein wichtiges Anliegen, Frauen und deren Kindern zu helfen, die Opfer von Gewalt geworden sind“

Wiesbaden. Anlässlich der am 14.2. stattfindenden Aktion „One Billion Rising“, gegen Gewalt an Frauen und Mädchen, betonte der Hessische Sozialminister Stefan Grüttner in Wiesbaden, dass „wir in Hessen Gewalt gegen Frauen und Mädchen nicht hinnehmen. Auf Grundlage des Aktionsplans zur Bekämpfung der Gewalt im häuslichen Bereich hat die Hessische Landesregierung zahlreiche Maßnahmen initiiert, die dem Schutz vor Partnergewalt und sexualisierter Gewalt, aber auch dem Schutz von Kindern dienen“, so Grüttner. Hessen verfüge über ein ausdifferenziertes Netz an Unterstützungseinrichtungen für Frauen. In den 31 hessischen Frauenhäusern, bei den Interventions- und Frauenberatungsstellen in jedem Landkreis Hessens und den neun hessischen Frauennotrufen fänden Opfer Gehör, Rat und Hilfe, die das Land im Rahmen des 2014 eingeführten Sozialbudgets unterstützt.

Das Land finanziere zudem vielfältige spezialisierte Einrichtungen und Maßnahmen -Frauenhäuser, Notrufe, Schutzambulanzen, Interventions- und Beratungsstellen zum Schutz vor häuslicher Gewalt und sexualisierter Gewalt, aber auch die Täterarbeit - seit Anfang der Legislaturperiode jährlich mit rund 5,4 Millionen Euro. Mit dem neuen Haushalt 2018/2019 wird sich die Summe der Landesmittel weiter erhöhen. Darüber hinaus finanziert das Hessische Ministerium für Soziales und Integration vielfältige Modellprojekte, die sich für einen besseren Schutz von Frauen vor Gewalt und für die gesundheitliche Versorgung von Gewaltopfern einsetzen.

Seit mittlerweile fünf Jahren gibt es in Hessen das ärztliche Angebot der „Medizinischen Soforthilfe nach Vergewaltigung. Da jede Vergewaltigung ein Notfall ist, sichert die „Medizinische Soforthilfe nach Vergewaltigung“ die notwendige sensible und fachgerechte medizinische Versorgung und Betreuung im Krankenhaus der eigenen Wahl und zudem die psychosoziale Betreuung im Anschluss an der Behandlung. Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration fördert von Beginn an den überregionalen Ausbau der „Medizinischen Soforthilfe nach Vergewaltigung“.

Als bundesweite Anlaufstelle steht darüber hinaus rund um die Uhr das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ unter der Telefonnummer 08000 – 116 016 und online unter www.hilfetelefon.de zur Verfügung. Qualifizierte Beraterinnen bieten barrierefrei und neben Deutsch in 17 weiteren Sprachen kompetente Erstberatung an. Sie vermitteln die Betroffenen auf Wunsch zur weiteren Betreuung an Unterstützungseinrichtungen vor Ort.

Kontakt für Pressevertreter

Pressesprecherin: 
Esther Walter
Hessisches Ministerium für Soziales und Integration
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