Orlando Attentat

Zum Gedenken an die Opfer des Anschlags in Orlando 2016

Thema: 
Soziales
11.06.2021Hessisches Ministerium für Soziales und Integration

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Eine Hand hält eine Kerze.
© Jantanee – stock.adobe.com

Am 12. Juni 2021 jährt sich der Anschlag auf den Nachtclub „Pulse“ im US-amerikanischen Orlando, Florida, zum fünften Mal: 49 Menschen wurden dort getötet, 53 verletzt – ein Massaker, das der Täter anrichtete, weil sich im „Pulse“ vor allem Lesben, Schwule, Bisexuelle und transgeschlechtliche Personen (englisch: LGBT für Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender) zum Feiern trafen. „Die Tat von Orlando war ein gezielter Angriff auf Minderheiten, ein Hassverbrechen, das sich gegen Unterschiedlichkeit, Vielfalt und die Menschlichkeit richtete – und damit gegen uns alle. Menschen mussten wegen ihrer sexuellen Orientierung und geschlechtlichen Identität sterben, nur weil sie liebten, wen sie liebten“, sagt der Hessische Minister für Soziales und Integration, Kai Klose.

„Diese Tragödie wie auch die Ermordung von George Floyd vor einem Jahr oder das Massaker in Tulsa, Oklahoma, vor 100 Jahren erinnern uns daran, dass der Kampf gegen Diskriminierung und für eine inklusive Gesellschaft niemals aufhört. Wir sind jeden Tag gefordert, alle mit Würde und Respekt zu behandeln und für Fairness und Gerechtigkeit gegenüber denen einzutreten, die im Stich gelassen worden sind oder die diskriminiert werden“, sagt US-Generalkonsulin Patricia Lacina.

Vor dem Hintergrund der Tat von Orlando fordert Minister Klose auch alle Hessinnen und Hessen dazu auf, sich klar gegen Diskriminierung und Gewalt zu positionieren: „Hass und Ausgrenzung dürfen keine Chance haben. Wir wollen ein Miteinander, das von Vielfalt und Akzeptanz geprägt ist. Denn: Die Würde jedes Menschen ist unantastbar. Das ist eines der höchsten Versprechen, auf dem unsere Gesellschaft gründet. Und das wollen wir auch hier in Hessen gemeinsam leben.“

US-Generalkonsulin Lacina pflichtet dem bei und betont, wie wichtig es ist, diesen Weg gemeinsam zu gehen: “Wir müssen für diese Ziele eintreten – in Amerika, Deutschland und im Rest der Welt. Zu viele LGBTQI+-Amerikaner:innen, insbesondere LGBTQI+-People of Color oder Transgender-Amerikaner:innen, sehen sich Diskriminierung und Hass ausgesetzt. Wir stehen dafür ein, dass niemand wegen des Aussehens oder dafür, wen sie lieben, diskriminiert oder schikaniert werden sollte. Durch Koalitionen mit gleichgesinnten Nationen werden wir den Kampf gegen Diskriminierung von LGBTQI+ Menschen fortsetzen.”

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Pressesprecherin: 
Alice Engel
Hessisches Ministerium für Soziales und Integration
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