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Familienzentren

3. Netzwerktreffen Hessischer Kinder- und Familienzentren in Darmstadt

31.08.2013Hessisches Sozialministerium

Darmstadt. Anlässlich des 3. Netzwerktreffens Hessischer Kinder- und Familienzentren in Darmstadt nannte Sozialminister Stefan Grüttner die Arbeit dieser Zentren einen „existenziellen Beitrag bei der Unterstützung von hessischen Familien im Alltag.“ „Die Arbeit von Kinder- und Familienzentren und der unermüdliche Einsatz aller heute hier Anwesenden hilft Familien Tag für Tag ihren völlig unterschiedlichen Lebensalltag zu bewältigen. Das verdient ein riesengroßes Dankeschön, um Ihnen das zu überbringen, bin ich heute hier in Darmstadt“, so Grüttner.

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Der Familienminister betonte, dass die Zentren gerade in Zeiten eines sich wandelnden Familienbildes eine wichtige Anlaufstelle seien. „In den Kinderzentren können Familien eine gute Betreuung für ihr Kind finden, aber auch Bildungsangebote rund ums Kind sowie Bewegungs- oder Kreativangebote und Vieles mehr nutzen.“ In den Familienzentren sei das Spektrum dann weiter und generationenübergreifender gefasst. „Die Familienzentren haben von der Kinderbetreuung bis zum Seniorencafé die unterschiedlichsten Angebote im Portfolio. Hier können auch ältere Menschen Unterstützung oder schlicht Anschluss finden. Nicht selten bieten diese sich als „Leih“-Großeltern an und unterstützen Familien, die Oma und Opa nicht in der Nähe haben“, lobte Grüttner die vielfältige Arbeit der Zentren.

„Familien verdienen und brauchen Unterstützung. Ein modernes und wirkungsvolles Unterstützungsmodell sind die Familienzentren, die wir als Landeregierung bewusst intensiv fördern. Sie sind ein aktivierendes, regionales Angebot“, betonte Grüttner. Die Hessische Landesregierung investiere insgesamt jährlich 1,2 Millionen Euro in die Förderung von  Familienzentren. „Durch Familienzentren wird vor Ort jeweils eine ganzheitliche familienbezogene Infrastruktur umgesetzt. Familien sollen Bildungs- und Erziehungsberatungsangebote, Beratungen und weitere Unterstützungen erhalten. Sie sollen entlastet werden und Hilfen zur Selbsthilfe erhalten sowie Hilfen zum Beziehungs- und Netzwerkaufbau. Kontakte und Integration in die Gemeinschaft bzw. in das umgebende soziale Umfeld werden so erleichtert.“ Grüttner übergab den Einrichtungen, die sich für die Förderung qualifiziert haben, am Samstag in Darmstadt das Schild, das sie als Familienzentrum im Hessischen Netzwerk ausweist.

Abschließend betonte Grüttner, dass es einer der Schwerpunkte der Landesregierung sei, Familien bei der Bewältigung ihrer Aufgaben zu unterstützen. „Dies leisten Kinder- und Familienzentren in besonders geeigneter Art und Weise, indem sie die Antwort auf die Veränderungen der familiären Strukturen geben und dem differenzierten, wachsenden Bedarf an Begleitung und Entlastung von Kindern und Eltern entsprechen, der durch vielfältige Lebensformen und veränderte Lebensentwürfe hervorgerufen wird.“

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