Interministeriellen Arbeitsgruppe & LSBTIQ-Community

Arbeitstreffen zur Erstellung des Aktionsplans Akzeptanz und Vielfalt in Hessen

Wiesbaden. Anlässlich eines weiteren Arbeitstreffens zur Erstellung des Aktionsplans für Akzeptanz und Vielfalt begrüßte der Bevollmächtigte für Integration und Antidiskriminierung, Staatssekretär Jo Dreiseitel, Vertreterinnen und Vertreter der Interministeriellen Arbeitsgruppe und der LSBTIQ-Community (Selbstvertretungsorganisationen der Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans* und intergeschlechtlichen sowie queeren Menschen) im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration. „Gemeinsam mit Ihnen wollen wir an der Erstellung des Aktionsplans weiterarbeiten und dafür Sorge tragen, dass in Hessen ein wertschätzendes und diskriminierungsfreies Leben für alle sexuellen und geschlechtlichen Identitäten möglich ist“, erklärte Staatssekretär Dreiseitel. Der heutige Austausch ist ein weiterer Schritt um die Erstellung des Aktionsplans für Akzeptanz und Vielfalt voranzubringen.

Im Laufe des vergangen Jahres ist bereits viel geleistet worden. Über 400 Maßnahmenvorschläge sind zusammengekommen, die in den jeweiligen Ressorts  bewertet wurden.

 „Neben dem großen Engagement der Beteiligten zeigt dies auch, dass es ein dringendes Anliegen ist, den Aktionsplan in Hessen auf den Weg zu bringen“, betonte der Staatssekretär.

Jo Dreiseitel wies darauf hin, dass sich die unterschiedlichen Akteurinnen und Akteure, die an der Erarbeitung des Aktionsplans beteiligt sind, in einem Prozess befinden, der täglich neue Herausforderungen enthält und auch gemeinsames Lernen aller Beteiligten erfordert. Der Staatssekretär forderte dankte den unterschiedlichen Gruppen und Personen für ihre wertvollen fachlichen Beiträge innerhalb des Erarbeitungsprozesses. Nur mit großem Verständnis auch für unterschiedliche Standpunkte, mit Geduld und  Empathie  könne man dem Ziel, der Akzeptanz aller sexuellen und geschlechtlichen Identitäten in Hessen näher kommen.

Hintergrund: Seit Anfang des Jahres 2015 erarbeitet die Landesregierung zusammen mit den Selbstvertretungsorganisationen der Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans* und Intergeschlechtlichen sowie queeren Menschen (LSBTIQ) einen „Aktionsplan für Akzeptanz und Vielfalt“. Damit alle Ressorts von Anfang an in den Erarbeitungsprozess einbezogen sind, wurde zudem einen interministerielle Arbeitsgruppe eingerichtet.

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