Startseite Presse Pressemitteilungen Pressearchiv „Die hessischen Krankenhäuser bereiten sich auf den erwarteten Anstieg COVID-19-Erkrankter vor“

„Die hessischen Krankenhäuser bereiten sich auf den erwarteten Anstieg COVID-19-Erkrankter vor“

Thema: 
Gesundheit, Soziales
27.03.2020Hessisches Ministerium für Soziales und Integration

Aktuelle Entwicklungen bei stationärer Versorgungslage und Laborkapazitäten in Hessen

Die Zahl der mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 Infizierten steigt in Hessen wie deutschlandweit trotz der Maßnahmen zur Eindämmung weiter. Zu erwarten ist, dass die Zahl der an COVID-19-Erkrankten ebenfalls steigt. „Ich danke den hessischen Krankenhäusern, ihren Trägern und dem dort beschäftigten medizinischen und pflegerischen Personal für die hervorragenden Vorbereitungen vor Ort und die gute Kooperation mit dem Ministerium und seinem Planungsstab. Wir bereiten die hessische Versorgungslandschaft intensiv darauf vor, Patientinnen und Patienten mit einer COVID-19-Erkrankung zu behandeln und bauen die Kapazitäten in der Intensivversorgung einschließlich der Beatmungskapazitäten aus“, sagt Sozial- und Integrationsminister Kai Klose.

Anzahl der Betten erhöht

Stand heute seien durch das Verbot der elektiven Eingriffe in den hessischen Krankenhäusern etwa 10.500 Betten frei, hinzu kommen 600 Betten mit Beatmungsmöglichkeit und 400 Betten mit intensivmedizinischer Überwachungsmöglichkeit. Insgesamt stehen in Hessen 35.000 Krankenhausbetten zur Verfügung. Viele Kliniken haben die Zahl ihrer Intensiv- und Beatmungsbetten bereits erheblich gesteigert.

Klose weist daraufhin, dass der von ihm eingesetzte Planungsstab unter der Leitung von Prof. Dr. Jürgen Graf die Versorgung und Behandlung der COVID-19-Patientinnen und -Patienten in den hessischen Krankenhäusern koordiniert. In jedem der sechs hessischen Versorgungsgebiete nach Krankenhausgesetz wurden koordinierende Krankenhäuser benannt. Der Planungsstab unterstützt und berät die Krankenhäuser und erarbeitet Vorschläge und Handlungsoptionen zur Versorgung von COVID-19-Patientinnen und –Patienten

Durch die Zusammenarbeit mit dem Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes werden außerdem die Laborkapazitäten für Tests auf eine SARS-CoV-2-Infektion ausgebaut. „Abhängig von der Verfügbarkeit der entsprechenden Testkits können wir so die Zeit zwischen dem Abstrich und dem Ergebnis reduzieren. Tests sind und bleiben ein wesentlicher Bestandteil aller Maßnahmen, um die Infektionsketten zu unterbrechen. Mein Dank gilt hier dem Institut Frankfurt des DRK-Blutspendediensts Baden-Württemberg-Hessen und dem Institut für Virologie der Universitätsklinik Frankfurt am Main für die sehr gute Kooperation zur Bewältigung der Krise.“

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