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Lebenswirklichkeiten von Kindern - Eine sozialpädagogische Spurensuche

Erzieherinnen und Erzieher der Ketteler-La Roche Schule präsentieren Ergebnisse ihrer Analyse

Der Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration, Dr. Wolfgang Dippel, hat am 10. Februar 2015 die Ausstellung der Studierenden der Fachschule für Sozialwesen - Fachrichtung Sozialpädagogik der Ketteler-La Roche Schule Oberursel/Ts. zu dem Thema „Lebenswirklichkeiten von Kindern - Eine sozialpädagogische Spurensuche“ im Foyer des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration eröffnet.

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Eröffnung der Ausstellung der Ketteler-La Roche-Schule Oberursel "Lebenswirklichkeiten von Kindern. Eine sozialpädagogische Spurensuche"
Herr Staatssekretär Dr. Wolfgang Dippel mit den angehenden Erzieherinnen und Erzieher der Ketteler-La Roche Schule.
© Hessisches Ministerium für Soziales und Integration

Wiesbaden. Der Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration, Dr. Wolfgang Dippel, hat am 10. Februar 2015 die Ausstellung der Studierenden der Fachschule für Sozialwesen - Fachrichtung Sozialpädagogik der Ketteler-La Roche Schule Oberursel/Ts. zu dem Thema „Lebenswirklichkeiten von Kindern - Eine sozialpädagogische Spurensuche“ im Foyer des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration eröffnet.

53 angehende Erzieherinnen und Erzieher haben im vergangenen Halbjahr Die Lebenswirklichkeiten von Kindern untersucht und die Ergebnisse ihrer Analyse, welche intensive Recherche- und umfangreiche praktische Arbeiten mit Kindern beinhaltete, im Rahmen der Ausstellungseröffnung präsentiert.

„Der Bedarf an pädagogischem Personal - insbesondere im Bereich der Kindertagesbetreuung -  ist nicht zuletzt vor dem Hintergrund des Ausbaus des Angebots für unter Dreijährige und dem Inkrafttreten des Rechtsanspruchs auf einen Betreuungsplatz kontinuierlich gestiegen. Um dem Bedarf an Betreuung nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ auf höchstem Niveau gerecht werden zu können, ist Hessen auf gut ausgebildete, engagierte und interessierte Fachkräfte im Tätigkeitsfeld der Kinder- und Jugendhilfe angewiesen. Ich freue mich sehr, dass wir hier in Hessen beispielhafte und leistungsbereite Nachwuchskräfte, die - wie die Aussteller - neue, innovative Wege zur stetigen Verbesserung der Qualität gehen wollen, vorweisen können“, betonte der Staatssekretär und bedankte sich bei den Studierenden für deren großes Engagement und die wertvolle Arbeit.

Im Rahmen des Faches „Sozialpädagogische Grundlagen“ hatten sich die Studierenden mit den unterschiedlichen Lebenswirklichkeiten und Lebenssituationen von Kindern auseinandergesetzt. Hierbei sei es Ziel gewesen, sich nicht von den eigenen lebenspraktischen und oft theoretischen Vorannahmen leiten, sondern die Kinder selbst ihre eigenen Lebenswirklichkeiten zeigen zu lassen.

Als Methode der Datenerhebung nutzten die Studierenden die „reflexive Fotografie“. So ließen sie die Kinder selbst Fotografien erstellen und interviewten sie anschließend zu den abgebildeten Situationen. Darüber hinaus erarbeiteten sie mit Hilfe weitergehender Literatur eine allgemeine Analyse der von Kindern gezeigten Lebenswirklichkeiten. Dabei identifizierten sie zahlreiche unterschiedliche Lebensbereiche, in denen Kinder aufwachsen, die dann auf zwölf verschiedenen Postern benannt und dargestellt wurden.

Gemeinsam mit den Fachschulen für Sozialwesen ist es Hessen in den vergangenen Jahren gelungen, die Zahl der Studierenden an den in der Fachrichtung Sozialpädagogik ist auf einen noch nie dagewesenen Höchststand zu bringen. So stieg die Zahl der Studierenden alleine in den vergangenen fünf Jahren (2009/2010 bis 2013/2014) um 64,1%. Durch vielfältige Initiativen der Hessischen Landesregierung zur Fachkräftegewinnung hat Hessen einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung des Fachkräftebedarfs geleistet.

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