Zukunftswochen „Gesellschaftlicher Zusammenhalt“

Staatssekretär besucht muslimischen Pfadfinderbund

Thema: 
Antidiskriminierung
08.05.2018Hessisches Ministerium für Soziales und Integration

Bevollmächtigter für Integration und Antidiskriminierung, Staatssekretär Kai Klose, besucht Geschäftsstelle des Bundes Moslemischer Pfadfinder und Pfadfinderinnen Deutschlands e.V.: „Vorbild in Sachen Integration und Einsatz für die Menschenrechte“

20180508-astuebner-img_8688.jpg

Geschäftsstelle des Bundes Moslemischer Pfadfinder und Pfadfinderinnen Deutschlands e.V.
© HMSI

Bei einem Besuch im Rahmen der Zukunftswochen „Gesellschaftlicher Zusammenhalt“ der Hessischen Landesregierung konnte sich der Bevollmächtigte für Integration und Antidiskriminierung der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Kai Klose, ein Bild von der Bundesgeschäftsstelle des Bundes Moslemischer Pfadfinder und Pfadfinderinnen Deutschlands (BMPPD) in Wiesbaden im „Haus der Jugend“ machen. „Der muslimische Pfadfinderbund ist ein Vorbild in Sachen Integration und beteiligt sich aktiv an der Gestaltung der Gesellschaft. Dazu zähle ich ausdrücklich auch ihren Einsatz für die Menschenrechte, die Freiheit aller Glaubensrichtungen und die dialogische Begegnung von Menschen unterschiedlichen Glaubens, Ethnie, Hautfarbe, Sprachgemeinschaft oder Nationalität“, betonte Kai Klose.

Der Staatssekretär lobte den Ansatz, den die muslimischen Pfadfinder bei der Erziehung und Bildung junger Menschen verfolgen. „Dadurch lernen die Mädchen und die Jungen wie selbstverständlich, gemeinsame Herausforderungen anzunehmen. Ich finde es außerdem erwähnenswert, dass zurzeit eine Bundesvorsitzende den Verband führt“, so Klose. Die neue Geschäftsstelle war vor einem Jahr notwendig geworden, da der Verband personell gewachsen ist. In diesem Zusammenhang dankte der Staatssekretär dem Wiesbadener Stadtjugendring, der die neue Geschäftsstelle im „Haus der Jugend“ mit ermöglicht hat. Der Bevollmächtigte betonte die finanzielle Unterstützung des Landes für den BMPPD: „Die Arbeit der muslimischen Pfadfinder ist integrationspolitisch besonders wertvoll. Deshalb fördern wir das Projekt ‚Pfadfinden in Hessen - jetzt auch moslimisch‘ aus dem Landesprogramm WIR“, ergänzte Klose. In 2018 erhalten die muslimischen Pfadfinder so knapp 68.000 Euro Fördermittel vom Land Hessen.

Hintergrund

Der BMPPD gründete sich im Jahr 2010 und besteht derzeit aus ca. zehn sogenannten „Siedlungen“ (Ortsgruppen). Die Hälfte dieser Gruppen ist in Nordrhein-Westfalen beheimatet. Neben neugegründeten Siedlungen in Hamburg und Mainz in diesem Jahr existieren in Hessen Siedlungen in Rüsselsheim, Frankfurt, Hanau und Wiesbaden. Hessen hat für den BMPPD eine besondere Bedeutung, da die Organisation in der hessischen Landeshauptstadt seit Februar 2015 ihre Bundeszentrale (Bundesgeschäftsstelle) hat.

Kontakt für Pressevertreter

Pressesprecherin: 
Alice Engel
Hessisches Ministerium für Soziales und Integration
+49 611 3219 3408
+49 611 32719 4666
presse@hsm.hessen.de
Schließen