WELCOMECENTER Hessen

Verbesserung der Willkommenskultur

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WELCOMECENTER Hessen
Der Hessische Arbeitsminister Stefan Grüttner überzeugte sich gestern bei seinem Besuch von den Räumlichkeiten des WELCOMECENTER Hessen und sprach mit internationalen Fachkräften über deren Erfahrungen und Erwartungen. Das WELCOMECENTER Hessen befindet sich im Dienstgebäude der Agentur für Arbeit Frankfurt am Main und wird als Gemeinschaftsprojekt des Landes und der Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit/ Agentur für Arbeit Frankfurt am Main in Kooperation mit der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main betrieben.
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Frankfurt/Main. Der Hessische Arbeitsminister Stefan Grüttner überzeugte sich gestern bei seinem Besuch von den Räumlichkeiten des WELCOMECENTER Hessen und sprach mit internationalen Fachkräften über deren Erfahrungen und Erwartungen. Das WELCOMECENTER Hessen befindet sich im Dienstgebäude der Agentur für Arbeit Frankfurt am Main und wird als Gemeinschaftsprojekt des Landes und der Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit/ Agentur für Arbeit Frankfurt am Main in Kooperation mit der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main betrieben. Seit Juli 2013 finden dort neu in Hessen ankommende internationale Fachkräfte und Auszubildende sowie an der Beschäftigung internationaler Fachkräfte interessierte Arbeitgeber eine zentrale Anlauf-, Beratungs- und Servicestelle mit mehrsprachigen Serviceangebot für Hessen vor. Seit 2015 hat das Hessische Ministerium für Soziales und Integration unter Beteiligung der Kooperationspartner die Federführung inne.

„Die Gewinnung von Fachkräften durch Ausbildung und Zuwanderung, die Sicherung der Qualifikation der Fachkräfte in den Unternehmen durch Weiterbildung und der Erhalt von Beschäftigungsfähigkeit sowie die weitere Steigerung der Attraktivität Hessens für internationale Fachkräfte sind elementare Erfolgsfaktoren,“ betont Arbeitsminister Stefan Grüttner. „Das WELCOMECENTER Hessen wirbt als Botschafter für eine gelebte Willkommenskultur in Hessen. Damit ist es ein weiterer, wichtiger Baustein im Instrumentenkasten der hessischen Fachkräftesicherung und ein gutes Beispiel erfolgreicher, gelebter Kooperation von Land, Wirtschaft und Arbeitsverwaltung.“

Der Präsident der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main und des hessischen Handwerks, Bernd Ehinger: „Der handwerkliche Mittelstand denkt international. In unseren Betrieben arbeiten Mitarbeiter aus allen vielen Nationen – hier gibt es eine aktiv gelebte Willkommenskultur. Unsere Azubis machen Praktika im Ausland, um berufliche Erfahrungen zu sammeln und junge Menschen mit europäischem Hintergrund lernen einen Beruf im dualen Ausbildungssystem, da dieses international eine hohe Anerkennung erfährt. Unsere Erfahrungen in der Aus- und Weiterbildung bringen wir daher gerne ein, zum Beispiel in das Netzwerk des WELCOMECENTERS - auch, um im Thema Fachkräfte weiterzukommen.“

Dr. Frank Martin, Leiter der Regionaldirektion Hessen: „Frankfurt am Main ist eine weltoffene Stadt mit einer langen Tradition Menschen anderer Länder willkommen zu heißen und aufzunehmen. Heute sind in Frankfurt bereits 170 Nationen vertreten und täglich kommen über 340.000 Pendler um in der Mainmetropole zu arbeiten. Die Betriebe der Region Rhein-Main suchen bereits jetzt in vielen Branchen nach qualifizierten Fachkräften und Auszubildenden. Das WELCOMECENTER bietet zusammen mit der Anerkennungsberatung Ratsuchenden aus dem Ausland eine wichtige Anlaufstelle. Dass sich beide Einrichtungen in den Räumen der Agentur für Arbeit befinden, garantiert kurze Wege und schnelle Hilfen. Die Gründung und Fortführung des WELCOMECENTER ist ein wichtiger Standortvorteil für die Region, auf den wir auch in den nächsten Jahren nicht verzichten wollen. Es ist für mich ein unverzichtbarer Bestandteil gelebter Willkommenskultur.“

Daniel Lips, Geschäftsführer Operativ der Arbeitsagentur Frankfurt: „Es freut uns, das WELCOMECENTER bei uns im Hause zu haben. Die räumliche Nähe zu Eingangszone und Berufsinformationszentrum unserer Arbeitsagentur und der Anerkennungsberatungsstelle des Landes Hessen fördert die Zusammenarbeit und verbessert so die Unterstützung für ausländische Fachkräfte. Durch die kurzen Wege wird ein gemeinsamer Nutzen geschaffen, der die Bearbeitung der Anliegen beschleunigen kann. In der Stadt Frankfurt ist der Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund besonders hoch. Da bietet es sich an, für ausländische Fachkräfte attraktive Bedingungen zu schaffen, um ihnen einen möglichst schnellen Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt zu ermöglichen.“

Hessen stellt sich den gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen infolge des demografischen Wandels, um den Wirtschafts- und Technologiestandort Hessen und damit den sozialen und wirtschaftlichen Wohlstand des Landes zu sichern. Die Hessische Landesregierung hat diese Entwicklungen bereits frühzeitig erkannt und handelt proaktiv. Gemeinsam mit der Wirtschaft, den Gewerkschaften und der Arbeitsverwaltung geht sie diese beschäftigungspolitische Zukunftsaufgabe an und setzt bei der Fachkräfteversorgung der Wirtschaft gezielt auf einen Maßnahmenmix in den drei strategischen Bereichen Aus- und Weiterbildung, potenzialorientierte Arbeitsmarktpolitik und Internationalisierung als Standortfaktor.

Kontakt für Pressevertreter

Pressesprecherin: 
N. N.
Hessisches Ministerium für Soziales und Integration
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