Landesbeauftragte für Heimatvertriebene und Spätaussiedler

Aktivitäten

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Während des Brauchtumsnachmittages des Bundes der Vertriebenen anlässlich des „Tages der Vertriebenen“ beim Hessentag in Bensheim von links: Bürgermeister Thorsten Herrmann, BdV-Landesvorsitzender Siegbert Ortmann, das Hessentagspaar, Ministerpräsident Vo
Während des Brauchtumsnachmittages des Bundes der Vertriebenen anlässlich des „Tages der Vertriebenen“ beim Hessentag in Bensheim 14. Juni 2014 von links: Bürgermeister Thorsten Herrmann, BdV-Landesvorsitzender Siegbert Ortmann, das Hessentagspaar, Ministerpräsident Volker Bouffier, Landesbeauftragte Margarete Ziegler-Raschdorf, Sozial- und Integrationsminister Stefan Grüttner und Landrat Matthias Wilkes
© HMSI

Die Einrichtung und Berufung einer Landesbeauftragten hat sich als Bindeglied zwischen Regierung und Verbänden sowie bei der Intensivierung der Integrationsarbeit für Spätaussiedler bewährt.

Die Landesbeauftragte hat die Interessen der Heimatvertriebenen und Spätaussiedler zu vertreten. Dabei ist sie auch deren direkte Ansprechpartnerin. Es ist ihre Aufgabe, die Eingliederung der Spätaussiedler zu unterstützen, zu koordinieren und zu bündeln. Mit den Verbänden der Heimatvertriebenen und Spätaussiedler arbeitet sie bei der Förderung der Kulturarbeit nach § 96 des Bundesvertriebenengesetzes (BVFG) zusammen.

Durch Kabinettsbeschluss sind der Landesbeauftragten folgende Aufgaben übertragen:

  • Unterstützung der Pflege, Förderung und Weiterentwicklung des Kulturgutes der Vertreibungsgebiete (§ 96 BVFG),
  • Zusammenarbeit mit den Verbänden der Heimatvertriebenen bei der Kulturarbeit nach § 96 BVFG und bei heimat- und verständigungspolitisches Maßnahmen,
  • Unterstützung und Koordinierung der vom Land Hessen übernommenen Patenschaften,
  • Unterstützung der Belange der Spätaussiedler,
  • Zusammenarbeit mit den Betreuungsorganisationen bei der Aufnahme, Unterbringung, Betreuung und Eingliederung der Spätaussiedler,
  • Mitwirkung bei der Koordinierung der die Spätaussiedler betreffenden Maßnahmen mit den anderen Ressorts der Landesregierung sowie mit den Bundesressorts und den Kommunen,
  • Zusammenarbeit mit dem Hessischen Landesbeirat für Vertriebenen-, Flüchtlings- und Spätaussiedlerfragen,
  • Informationsarbeit über Spätaussiedlerfragen.