„Die Vertragsstaaten sichern und fördern die Verwirklichung des Rechts auf Arbeit…“

So steht es in Artikel 27 der UN-Behindertenrechtskonvention.

5,2 % beträgt die durchschnittliche Beschäftigungsquote aller beschäftigungspflichtigen Arbeitgeber*innen in Hessen (Statistik der Bundesagentur für Arbeit im Dezember 2018), davon

4,6 % bei den privaten und 7,7 % bei den öffentlichen Arbeitgeber*innen.

Bei einer gesetzlichen Beschäftigungspflicht von 5 % nach § 154 SGB IX könnte man zufrieden sein angesichts der Quote auf dem öffentlichen Sektor und auch fast bei der Quote der privaten Arbeitgeber*innen.

So ist es aber nicht! Schwerbehinderung ist, statistisch gesehen, ein verstärktes Thema im voranschreitenden Lebensalter. Und demographisch betrachtet rücken die sogenannten „Babyboomer-Jahrgänge“ zunehmend in den Rentenbezug, bzw. haben diesen Status bereits erreicht.

Für den Arbeitsmarkt bedeutet dies nicht nur ein signifikanter Rückgang an Fachkräften, sondern auch an schwerbehinderten Beschäftigten.

Hier muss gegengesteuert werden, denn eine sinkende Beschäftigungsquote von schwerbehinderten Beschäftigten ist bereits zu beobachten.

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