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Zwangsarbeiterentschädigung

Bundestag beschließt Entschädigung für zivile deutsche Zwangsarbeiter

Am 27.11.2015 hat der Deutsche Bundestag mit der Verabschiedung des Bundeshaushaltes die finanzielle und rechtliche Grundlage für eine symbolische Entschädigung für zivile deutsche Zwangsarbeiter geschaffen und damit eine langjährige Forderung des Bundes der Vertriebenen (BdV) aufgegriffen.

Nach dem Beschluss sollen „ehemalige deutsche Zwangsarbeiter, die als Zivilpersonen aufgrund ihrer deutschen Staatsangehörigkeit oder Volkszugehörigkeit während des Zweiten Weltkriegs und danach zur Zwangsarbeit herangezogen wurden“, einen einmaligen Anerkennungsbetrag erhalten. So sollen innerhalb von drei Jahren insgesamt 50 Millionen Euro eingesetzt werden. Für 2016 sind 20 Millionen Euro, für die Jahre 2017 und 2018 jeweils 15 Millionen Euro Entschädigungsmittel eingeplant.

Die Rahmenbedingungen der beschlossenen Zwangsarbeiterentschädigung werden durch das Bundesministerium des Innern erarbeitet. Die genauen Antragsmodalitäten sind bislang noch nicht bekannt.

Pressemitteilung des Bundes der Vertriebenen (BdV)

Gemeinsame Pressemitteilung der Landsmannschaft Schlesien – Nieder und Oberschlesien und der Landsmannschaft der Oberschlesier