Patenschaften

Hessische Patenschaften zu Vertriebenenverbänden

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Handschlag
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Ausdruck der gelebten Solidarität mit den Flüchtlingen und Vertriebenen aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten sind die seit Jahrzehnten gepflegten Patenschaften der Bundesländer zu einzelnen Vertriebenenverbänden und Landsmannschaften.

Das Bundesland Hessen unterhält drei Patenschaftsbeziehungen.

Im Jahr 1985 hat Hessen die Patenschaft über die Wolgadeutschen übernommen. Viele der Auswanderer ins Wolgagebiet des Russischen Reiches vor 250 Jahren stammten aus Hessen. So gab es seinerzeit ein Anwerbebüro und einen Sammelplatz für Auswanderer im hessischen Büdingen.

Seit dem Jahr 1990 bestehen die Patenschaften des Landes Hessen über die Landsmannschaft Weichsel-Warthe und die Deutsch-Baltische Gesellschaft.

Die Patenschaftsorganisationen werden jährlich angemessen finanziell unterstützt.

Die Verpflichtung, die Hessen durch die Übernahme der Patenschaften für die Verbände eingegangen ist, kommt sehr plastisch im Text der Patenschaftsurkunden zum Ausdruck. Hessen bekundet darin seine Verbundenheit mit den Deutschen aus den ehemaligen Siedlungsgebieten. Der Wille der Landesregierung, die Arbeit der Verbände besonders zu unterstützen und ihr kulturelles Erbe zu wahren, wird darin festgeschrieben.