Projektsteckbrief bbw

Lesedauer:3 Minuten

Projektsteckbrief § 11 HePAS

„Vielfalt bewegt“

Stand: April 2021

Thema:

Vielfalt bewegt

Projektzweck:

Sensibilisierung aller an der Teilhabe am Arbeitsleben junger Menschen beteiligten Akteure für die Thematik „Vielfalt“.
Hierzu werden im peer-to-peer-Ansatz Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen aktiv sein und dazu beitragen, bestehende Hürden und Vorurteile gegenüber Menschen mit Behinderungen abbauen zu helfen, um so die Basis für potenzielle Ausbildungs- und Arbeitsverhältnisse mit Menschen mit Behinderungen legen zu können.
Im Fokus des peer-to-peer-Ansatzes stehen Schulabgänger und junge Fachkräfte mit und ohne Beeinträchtigungen. Relevant wird dabei auch die Ein-bindung von Lehrkräften und den (bereits ausbildenden und noch nicht ausbildenden) Betrieben sein.
Durch den peer-Ansatz wird der Fokus auf die Skills von jungen Menschen mit Beeinträchtigten gelegt. Hierzu sollen die unterschiedlichen Zielgruppen mit jeweils zielgruppenorientierten individuellen Methoden und Inhalten angesprochen werden.
Die erhöhte Sensibilisierung und Auseinandersetzung mit der Thematik soll im Ergebnis neue Zugangschancen für Schülerinnen und Schüler im Übergang in den Beruf eröffnen, denn Teilhabe am Arbeitsleben beginnt bereits in der Schul- und Berufsausbildung.

Kontakt:

Name: Berufsbildungswerk Südhessen gGmbH
Anschrift: Am Heroldshain 1, 61184 Karben
Ansprechpartner: Bernhard Witzlau
Telefon: 06039-482696
E-Mail: bernhard.witzlau@bbw-suedhessen.de

Durchführungsort:

Karben und Region

Finanzierung des Projekts:

Zuwendung Ausgleichsabgabe: 150.000,00 Euro
Gesamtausgaben für das Projekt: 208.976,18 Euro
Eigenmittel: 58.976,08 Euro

Projektlaufzeit:

vom: 01.07.2021
bis: 30.06.2023

Kurzbeschreibung des Projekts:

Über den persönlichen peer-to-peer-Ansatz hinaus sollen während der Projektlaufzeit präventive Bildungsprogramme zur Etablierung und Vermittlung von mehr Akzeptanz im Umgang mit Behinderungen entwickelt werden.

Zu deren Platzierung in der Praxis sollen bestehende Netzwerke vertieft und weiter ausgebaut werden. Konkret sollen Bildungsmaßnahmen und Workshops mit Schüler*innen (SuS) mit Beeinträchtigungen des bbw, von externen Ausbildungsbetrieben sowie mit SuS bzw. Auszubildenden ohne Beeinträchtigungen durchgeführt werden. Hierzu werden auch geeignete Schulen mit unterschiedlichen (Förder-)Schwerpunkten akquiriert.
Des Weiteren sollen mehrere Betriebe akquiriert werden, die bereit sind, entsprechend zu schulende peers „abzustellen“ und in deren Unternehmensphilosophie die Ausbildung von Menschen mit Behinderungen „verankert“ werden soll.
Die erarbeiteten Bildungsprogramme für die peers und die Arbeit in den Betrieben werden so gestaltet, dass sie der Vervielfältigung und Weitergabe im Rahmen eines möglichen Rollouts auf andere Regionen in Hessen dienen können.

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