Hessisches Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales

KISI-Projekt installiert Integrations-Guides in 36 beteiligten Kommunen

Die Landesregierung treibt mit dem Projekt Kommunale Integrations-Guides zur Stärkung der Integrationserfolge (KISI) die Arbeit für gelingende Integration von anerkannten Drittstaatsangehörigen wie anerkannten Geflüchteten in den hessischen Kommunen weiter voran. „Insbesondere mit unseren WIR-Vielfaltszentren verfügen wir bereits über ein wirksames hessenweites Netzwerk, um in den Landkreisen vor Ort und an den Bedarfen der Kommunen und Bürger orientiert erfolgreiche Integrationsarbeit zu leisten. Mit KISI unternehmen wir nun einen weiteren Schritt und stärken gezielt die Arbeit in Gemeinden mit 10.000 bis 50.000 Einwohnern. Denn gelingendes Ankommen und eine gelingende Aufnahme in die Gesellschaft sind nicht nur für die Menschen wichtig, die zu uns nach Hessen kommen, sondern für unsere Gesellschaft als Ganzes – im Sinne eines guten Zusammenlebens, aber auch mit Blick auf etwa den Fach- und Arbeitskräftemangel“, sagte Sozialministerin Heike Hofmann.

Der Startschuss für KISI erfolgte bereits im Oktober 2025 mit einer Laufzeit bis zum 30. September 2028. Beteiligt sind 36 Projektkommunen in 18 Flächenlandkreisen. Die Fördersumme beläuft sich auf insgesamt rund 14,5 Millionen Euro – knapp 13 Millionen Euro davon sind EU-Gelder, das Land ist mit 380.000 Euro beteiligt und rund eine Million Euro sind Eigenmittel der 36 Kommunen. Gesteuert wird KISI zentral im Hessischen Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales (HMSI). In den beteiligten Kommunen wird jeweils – bzw. wurde teilweise bereits – die Stelle eines sogenannten Integrations-Guides geschaffen.

„Mit KISI möchten wir erreichen, dass anerkannte Drittstaatsangehörige wie etwa anerkannte Geflüchtete, durch die Guides sowie durch mobilisierte Ehrenamtliche, die die Strukturen vor Ort kennen, beim Ankommen begleitet werden. Wir möchten zudem, dass KISI die eigenen Angebote mit den Verwaltungsstrukturen vor Ort verknüpft und so für kurze Wege und reibungslose Abläufe sorgt. Zudem sollen sich die Projekte mit anderen ehrenamtlichen Angeboten vor Ort vernetzen und so für erfolgreiche Zusammenarbeit von hauptamtlich Tätigen und Freiwilligen mit der übrigen Bevölkerung sorgen, damit KISI auch in die Gemeinschaften hineinwirkt. Natürlich werden sich die einzelnen KISI-Projekte der Kommunen auch untereinander verzahnen und Erkenntnisse und Ergebnisse austauschen“, führte Ministerin Hofmann aus.

Am 2. April 2026 wird das HMSI die Integrationsguides im Rahmen einer Auftaktveranstaltung in Wiesbaden begrüßen – neben einem Grußwort der Ministerin stehen dabei Vorträge und Workshops zum Thema kommunale Integrationspolitik sowie zu Ehrenamts- und Integrationslotsenarbeit auf dem Programm.

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Matthias Schmidt

Matthias Schmidt

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