Sozialstaatssekretärin Manuela Strube hat dem Landkreis Marburg Biedenkopf in Stadtallendorf einen Folgebewilligungsbescheid für die Förderung der Gemeinwesenarbeit (GWA) der 21.000-Einwohner-Gemeinde ausgehändigt. Bürgermeister Christian Somogyi nahm die Förderung für die Stadt entgegen. Die Summe beläuft sich auf insgesamt rund 48.000 Euro.
„Damit stärken wir die Gemeinwesenarbeit und sichern die Fortsetzung erfolgreicher GWA-Projekte wie hier in Stadtallendorf, die genau auf die Anliegen und Bedarfe der Menschen vor Ort zugeschnitten sind“, sagte Staatssekretärin Strube: „Ein besonderer Fokus liegt dabei immer auf der Förderung von Teilhabe sowie darauf, Initiativen zu unterstützen, die das Engagement von Menschen in ihrem und für ihr Quartier stärken.“
Stadtallendorf betreibt im Rahmen der Gemeinwesenarbeit unter dem Leitsatz "Netzwerk stärken – Begegnung schaffen – Kooperation fördern" eine Koordinierungsstelle mit dem Ziel, das Miteinander zu stärken, die Lebenssituation und Lebensqualität aller Menschen in Stadtallendorf zu verbessern und die Stadtentwicklung positiv zu beeinflussen. Die Koordinierungsstelle übernimmt hierfür die Planung und Umsetzung entsprechender Maßnahmen sowie deren an die Bedarfe des Quartiers angepasste Entwicklung.
„Die Projekte der Gemeinwesenarbeit Stadtallendorf sind für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt zu einem wichtigen Bestandteil ihres Alltags geworden. Sie bringen unterschiedlichste Personengruppen zusammen und tragen zu einem gut funktionierenden Miteinander bei. Wir freuen uns sehr darüber, dass wir bei dieser wichtigen Auftragsstellung auch eine finanzielle Unterstützung durch das Land Hessen bekommen“, betonte Bürgermeister Somogyi im Rahmen des Termins.
Die GWA-Landesförderung erfolgt 2026 hessenweit in 66 Kommunen und insgesamt 87 Quartieren. 2025 standen im Haushalt Fördermittel in Höhe von bis zu 8,1 Millionen Euro zur Verfügung. Vorbehaltlich der Verabschiedung des Haushaltsgesetzes 2026 im März kommenden Jahres ist für das kommende Jahr geplant, dass wieder Fördermittel in Höhe von bis zu 8,1 Millionen Euro verausgabt werden können.
„Wir setzen darauf, dass die Gemeinwesenarbeit auch in Zukunft eine wichtige Brücke zwischen Menschen und Angeboten vor Ort bildet. Gemeinsam mit den Kommunen schaffen wir Lebensräume, in denen jeder Mensch die Chance hat, sein Potenzial zu entfalten – ein Gewinn für alle Beteiligten und für unsere Gesellschaft als Ganzes“, fügte Staatssekretärin Strube hinzu.