Bewerbung um Frauenpreis Lohngleichheit

Der Hessische Frauenpreis Lohngleichheit wird 2021 erstmals vergeben.

Lesedauer:1 Minute:

Hessischer Frauenpreis für Lohngleichheit 2021

Dieser Preis ist ein weiterer Baustein der Hessischen Landesregierung, um die Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern in Hessen herzustellen. Die Auszeichnung soll dazu beitragen, dass sich in Hessen der Einsatz für eine aktive und erfolgreiche Umsetzung der Lohngleichheit von Frauen und Männern lohnt und weitere Unternehmen, Vereine und Institutionen aus Hessen diesem Beispiel folgen.

Die Preisträgerinnen und Preisträger werden mit dieser Auszeichnung für ihr Engagement belohnt und öffentlichkeitswirksam als Vorbild anerkannt.

Die Preisträgerinnen und Preisträger des Hessischen Frauenpreises Lohngleichheit können öffentlich mit der Auszeichnung werben.

Das Preisgeld beträgt 10.000 Euro. Bewerbungsschluss ist der 22. Oktober 2021.

Ausgeschrieben von:

Hessisches Ministerium für Soziales und Integration
Stabsstelle Frauenpolitik
Postfach 31 40
65021 Wiesbaden

Die erforderlichen Angaben und Anlagen sind in 6-facher Ausfertigung postalisch oder
per Scan einzureichen an: frauenpreis-lohngleichheit@hsm.hessen.de
Kontakt für Rückfragen: frauenpreis-lohngleichheit@hsm.hessen.deÖffnet sich in einem neuen Fenster
Weitere Informationen finden Sie hierÖffnet sich in einem neuen Fenster.

Voraussetzungen für eine Bewerbung:

  1. Für den Hessischen Frauenpreis für Lohngleichheit können Unternehmen, Vereine oder Institutionen mit Haupt- oder Nebensitz in Hessen (Hessenbezug) sich selbst vorschlagen (Eigenbewerbung) oder vorgeschlagen werden (Nominierung). In beiden Fällen sind die weiteren Bedingungen zu erfüllen:
  2. Liegt ein strukturierter Prozess in dem Unternehmen/Verein/der Institution vor, der die Entgeltgleichheit von Frauen und Männern herstellt? Ist demnach in dem Unternehmen/Verein/der Institution ein Projekt/Maßnahme zur Umsetzung der Lohngleichheit von Frauen und Männern durchgeführt worden (Unternehmen, Vereine und Institutionen, die erst am Anfang stehen bzw. die Durchführung eines solchen Vorhabens planen, erfüllen diese Voraussetzung nicht).
  3. Um die Maßnahme bzw. das Projekt beurteilen zu können, ist die Darstellung der nachfolgenden Faktoren notwendig:
    a. Ist eine Bestandsaufnahme der Beschäftigten durchgeführt worden, die Daten über Geschlechter, Funktionen, Tätigkeiten, Arbeitsumfang (Vollzeit/Teilzeit) enthält und ggf. über Bereiche, in denen hauptsächlich ein Geschlecht tätig ist?
    b. Wurden externe und/oder interne Prüfverfahren zur Kontrolle der Lohn-/Vergütungsstrukturen um mögliche Lohnungleichheiten festzustellen, durchgeführt? Sind dabei Vergleichsgruppen gebildet und die Arbeitsbewertung/Einstufungen überprüft worden, wie z.B. mit Instrumenten wie Logib-D, eg-check.de, FPI Tool Compass, Island-Standard, Gleichstellungscheck für KMU?
    c. Sind bei dieser Analyse in dem Unternehmen / Verein / der Institution geschlechtsspezifische Entgeltunterschiede zwischen gleichwertigen Tätigkeiten erkannt, benannt und ausgeglichen worden? Erfolgte im Anschluss eine Anpassung bzw. Verbesserung der vorhandenen Bewertungsinstrumente? Falls nicht, wäre eine Begründung hilfreich.
    d. Wurden weitere Maßnahmen eingeführt und laufend umgesetzt wie Mentoring, Sensibilisierung für Geschlechterstereotypen? Sind die Erkenntnisse aus dem Verfahren auch angewendet worden in Bezug auf Beförderungen, Stellenausschreibungen und Personalentwicklung mit dazugehörigen Schulungen für Führungskräfte und Mitarbeitende, flexible Arbeitszeitgestaltung, Informationen zu der Lohnzusammensetzung, Einrichtung einer Beschwerdestelle nach § 13 AGG explizit für Fragen der Lohngleichheit?
    e. Top-Down Ansatz, wird der gesamte Prozess von der Geschäftsführung/Vorstand maßgeblich initiiert und/oder mitgetragen.
    f. Wird im Anschluss an das Projekt fortlaufend ein regelmäßiges Monitoring/Evaluierung durchgeführt und bei sich ergebendem Bedarf entsprechend reagiert?

Einzureichende Unterlagen:

  1. Bezeichnung des Unternehmens/Vereins/der Institution sowie Ausführungen zu dem Bezug zu Hessen
  2. Angaben/Kontaktdaten (Adresse, Telefonnummer, Mailadresse) zu dem Unternehmen/Verein/der Institution
  3. Im Falle einer Nominierung zusätzlich die Angaben/Kontaktdaten zu dem/der Vorschlagenden
  4. Bitte beschreiben Sie, weshalb Sie das vorgenannte Unternehmen, den vorgenannten Verein oder die Institution für den Hessischen Frauenpreis für Lohngleichheit nominieren.
  5. Der Vorschlag bzw. die Eigenbewerbung hat aussagekräftige Angaben zu den oben unter dem Punkt „Voraussetzungen für eine Bewerbung“ aufgeführten Kriterien zu enthalten.
  6. ggf. zusätzliche Angaben und Unterlagen zum Unternehmen/Verein/zur Institution
  7. Zustimmung zur Datenverarbeitung

Zustimmung Datenverarbeitung

(Bitte untenstehenden Absatz ankreuzen und unterschrieben miteinsenden)

☐ Ja, ich/wir willige/n hiermit in die zu dem Zweck der Preisverleihung für den
Hessischen Frauenpreis Lohngleichheit erforderliche Verarbeitung meiner/unserer
personenbezogenen Daten (Name, Adresse, Telefonnummer, Email-Adresse) ein.
Alle für den Hessischen Frauenpreis Lohngleichheit eingereichten Angaben werden
vertraulich behandelt und ausschließlich zum Zweck der Ermittlung der
ausgezeichneten Unternehmen, Vereine und Institutionen verarbeitet und gespeichert.
Die Beschäftigten des Ministeriums dürfen mich/uns für Rückfragen im
Zusammenhang der Preisverleihung kontaktieren. Mein/unser Einverständnis kann
ich/können wir jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber dem Hessischen
Ministerium für Soziales und Integration widerrufen.

Die preistragenden Unternehmen, Vereine, Institutionen erklären sich damit
einverstanden in der Berichterstattung über diesen Preis seitens des Hessischen
Ministeriums für Soziales und Integration erwähnt zu werden. Dies betrifft u.a. Print,
die Internetseite und Social-Media-Kanäle des Hessischen Ministeriums für Soziales
und Integration sowie in diesem Zusammenhang entstandene Fotos und ggf.
Filmaufnahmen im Rahmen der Berichterstattung zur Verleihung des Hessischen
Frauenpreises Lohngleichheit.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

Unterschrift

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Hinweis:

Falls keine oder zu wenige adäquate Vorschläge eingereicht werden, die den vorgenannten formalen und inhaltlichen Kriterien entsprechen, behält sich das Hessische Ministerium für Soziales und Integration vor, den Hessischen Frauenpreis Lohngleichheit nicht zu vergeben.

Findet eine Preisverleihung statt, ist innerhalb von vier Jahren eine erneute Bewerbung ausgeschlossen (eine nächste Bewerbung wäre dann 2025, zur 3. Preisverleihung, möglich).

Sofern Sie möchten, können Sie dem Bewerbungsformular auch noch weitere Anlagen (z. B. Übersichten, Dokumentationen in Form von Fotos, Zeitungsartikeln, Berichten) beifügen.

Bitte beachten Sie dabei, dass eine Rücksendung der Unterlagen nach Abschluss des Auswahlverfahrens nicht erfolgt. Reichen Sie deshalb bitte alle Unterlagen nur in Kopie ein und keine Originale.

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