Landessozialberichte

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3. Hessischer Landessozialbericht erscheint 2022

Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration (HMSI) arbeitet derzeit an der Erstellung des 3. Hessischen Landessozialberichts, der in der 2. Jahreshälfte 2022 erscheinen soll. Die Studie wird neben wissenschaftlich fundierten Analysen auch Handlungsempfehlungen sowie Berichte zu Menschen in Armutslagen umfassen. Über eine rein quantitative Betrachtung von Armut hinausgehend, wird die Studie in den Blick nehmen, was Armut quantitativ und qualitativ ausmacht. Dabei werden die ausgewählten Lebenswirklichkeiten von Menschen in Armutslagen, insbesondere die von Alleinerziehenden, für sich sprechen.

2. Hessischer Landessozialbericht (2017)

Mit Blick auf den 1. Landessozialbericht hatte sich gezeigt, dass eine umfassende Datenbasis allein nicht ausreicht, um eine breit angelegte öffentliche und politische Diskussion zu fundieren. Der 2. Landessozialberichts basiert deshalb auf einem weitergefassten (mehrdimensionalen) Ansatz und bezieht z.B. auch die Verwirklichungschancen der Menschen ein. Durch eine kompaktere Darstellung der Indikatoren werden auf rund 330 Seiten in hoch verdichteter Form Daten, Fakten und Schlussfolgerungen zur Verfügung gestellt. Neben einer datenorientierten Analyse der sozialen Situation in Hessen greift die Studie zudem nichtmaterielle Indikatoren auf und unterscheidet sich in den folgenden Punkten vom Vorgängerbericht:

  • In Erweiterung des Ressourcenansatzes werden – durch multidimensionale synoptische Auswertungen – einzelne Lebenslagen untersucht.
  • Der Schwerpunkt der Analyse liegt im Bereich „Kinderarmut“. Zur vertiefenden Analyse des Themas wurde ein eigenes Kapitel ausgearbeitet.
  • Der 2. Landessozialbericht wird durch Inputs von Experten aus sozialen und politischen Institutionen im Rahmen eines vom Landtag einberufenen Beirats ergänzt. Die Ergebnisse werden eigens in einem – den wissenschaftlichen Teil ergänzenden – Berichtsteil dargestellt.

Der Landessozialbericht 2017 kann per E-Mail bei Herrn Dr. Frank Padberg angefragt werden. (Frank.Padberg@HSM.hessen.de)

1. Hessischer Landessozialbericht (2012)

2012 wurde der 1. Hessische Landessozialbericht vorgelegt. Er liefert eine umfassende Darstellung wichtiger, detaillierter Informationen über die Lebensbedingungen der Menschen in unserem Land. Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Verwaltung aber auch allgemein Interessierte erhielten mit dem 1. Landessozialbericht erstmals einen breiten Überblick über alle notwendigen Zahlen, Fakten und Argumente. Die umfassende Datenbasis stellten einen ersten Baustein für eine vorausschauende Sozialpolitik dar und halfen damit präventive Ansätze der hessischen Sozialpolitik zu unterstützen.

Mitwirkende:

Beiratsinstitutionen und weitere Beteiligte

  • agah (Arbeitsgemeinschaft der Ausländerbeiräte Hessen)
  • DGB (Deutscher Gewerkschaftsbund Hessen-Thüringen)
  • Goethe Universität Frankfurt/M.
  • HSGB (Hessischer Städte- und Gemeindebund)
  • HST (Hessischer Städtetag)
  • HSL (Hessisches Statistisches Landesamt)
  • HLT (Hessischer Landkreistag)
  • IHK Hessen (Arbeitsgemeinschaft der hessischen Industrie- und Handelskammern)
  • Landeshauptstadt Wiesbaden
  • LIGA (Liga der Freien Wohlfahrtspflege in Hessen e.V.)
  • LJHA (Landesjugendhilfeausschuss Hessen)
  • VdK (Sozialverband VdK Hessen-Thüringen e.V.)
  • VhU (Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e.V.)

Wissenschaftliche Institute

  • INIFES (Institut für Empirische Sozialökonomie)
  • FASO (Dr. Faik Sozialforschung)
  • Behrend-Institut
  • Prof. Dr. Huster, Universität Gießen
  • Prof. Dr. Anne Lenze, Hochschule Darmstadt

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