Digitale Medien sind ein fester Bestandteil der Lebenswelt junger Menschen und prägen diese auf vielfältige Weise. Die Medienbildung der außerschulischen Jugendarbeit nimmt die Chancen und Herausforderungen, die sich daraus ergeben, in den Blick. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche dazu zu befähigen, die digitalen Medien sicher und eigenständig zu nutzen. Hierbei gilt es die kreativen Gestaltungsmöglichkeiten ebenso zu vermitteln wie die Kompetenzen zur kritisch-reflektierten Nutzung.
Medienkompetenz ist eine wesentliche Voraussetzung für das Aufwachsen in unserer digital geprägten Gesellschaft. Damit junge Menschen sich diese aneignen können, leistet die außerschulische Jugendbildungsarbeit entscheidende Beiträge.
Wichtige Aspekte sind hier:
- Kritische Nutzung stärken: Quellenbewertung, Urheberrecht, Datenschutz und Algorithmus-Transparenz verstehen und anwenden
- Reflexion anregen: verantwortungsvolles Verhalten, Umgang mit Social Media, Diskursfähigkeit
- Medienproduktion ermöglichen: Inhalte erstellen (Text, Bild, Audio, Video), kritisch-reflektierte Nutzung von eigenen Produkten
- Gesundheit und Wohlbefinden thematisieren: Bildschirmzeit, Pausen, Balance zwischen Digitalem und Analogen
Die außerschulische Jugendbildung nimmt in diesem Zusammenhang eine zentrale Rolle neben Elternhaus und Schule ein. Dieses Engagement zu fördern, damit die Akteure kompetent, stetig und agil auf neue Entwicklungen reagieren können, ist Ziel des Förderaufrufs MedienbildungÖffnet sich in einem neuen Fenster in der außerschulischen Jugendbildung des Hessischen Ministeriums für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales.