Im Hessischen Landtag überreichte Sie einen Bescheid über 200.000 Euro für die Fach- und Beratungsstelle für kommunale Kinder- und Jugendbeteiligung be Part“ an hjr-Geschäftsführer Reiner Jäkel. Zudem nahm Jäkel von Strube einen Bescheid über 200.000 Euro als Beitrag des Hessischen Sozialministeriums zur Finanzierung des HOP!-Landesjugendkongress entgegen. Die Förderperiode erstreckt sich bei beiden Projekten auf die Jahre 2026 und 2027.
„Wir fördern hier zwei bedeutende Beteiligungsprojekte der hessischen Jugendarbeit. Während der HOP-Kongress direkt für und mit jungen Menschen stattfindet, konzentriert sich die Fach- und Beratungsstelle darauf, Beschäftigten in kommunaler Verwaltung und im Bereich der Jugendarbeit in Sachen Teilhabe mit Rat und Tat zur Seite zu stehen“, sagte Strube im Rahmen der Übergabe.
Reiner Jäkel dankte dem Ministerium und Staatssekretärin Strube für die Förderung und die vertrauensvolle Zusammenarbeit. „Die Bescheide sind ein starkes Signal für nachhaltige Kinder- und Jugendbeteiligung in Hessen. Mit dem HOP!-Landesjugendkongress schaffen wir auch 2026/2027 wieder einen Raum, in dem junge Menschen ihre Themen und Anliegen auf Landesebene einbringen und direkt mit der Landespolitik diskutieren können. Die Fach- und Beratungsstelle ‚be Part‘ unterstützt Kommunen dabei, Beteiligung dauerhaft und wirksam vor Ort zu verankern. Beide Vorhaben sind zentrale Bausteine, um Kinder- und Jugendbeteiligung in Hessen zu stärken und strukturell abzusichern.“
Kooperationsprojekt HOP!-Landesjugendkongress
Der HOP!-Landesjugendkongress ist ein Kooperationsprojekt zwischen hjr, Hessischem Landtag und HMSI. Beim HOP! kommen Jugendliche zwischen 14 und 21 Jahren aus ganz Hessen zusammen, um sich mit politischen wie gesellschaftlichen Themen auseinanderzusetzen. Zudem erhalten sie die Möglichkeit, ganz unmittelbar mit Landespolitikerinnen und -politikern in den Dialog zu treten. Die Gesamtkosten für den Veranstaltungszyklus 2026/2027 liegen bei insgesamt 308.000 Euro, wovon das HMSI 200.000 Euro trägt. 60.000 Euro übernimmt der Hessische Landtag, während 48.000 Euro aus Eigenmitteln des Hessischen Jugendrings finanziert werden.
„be Part“ verfolgt das Ziel, hessenweit Kommunen dabei zu unterstützen, nachhaltige und wirksame Beteiligungsstrukturen zu etablieren und so Kinder- und Jugendbeteiligung im Sinne der UN-Kinderrechtskonvention vor Ort zu verankern. Dafür werden Verantwortliche bei der Entwicklung eigener Beteiligungskonzepte beraten, bestehende Prozesse überprüft und Instrumente bereitgestellt, die Beteiligung ermöglichen helfen.
„Jugendbeteiligung nachhaltig zu stärken und in allen Lebensbereichen voranzubringen, ist ein zentrales Ziel der Landesregierung. Dazu, dieses Ziel auch zu realisieren, tragen beide Projekte entscheidend bei. Denn junge Menschen sollen wissen und spüren, dass ihre Stimme in Hessen gehört wird und etwas zählt“, so Staatssekretärin Strube weiter.