Hessisches Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales

Bekenntnis zur Stärkung der sozialen Infrastruktur

Das Land Hessen stellt für die Kommunalisierung sozialer Hilfen (KSH) auch 2026 ein stabiles Budget in Höhe von rund 30 Millionen Euro zur Verfügung und setzt somit seinen verlässlichen Kurs fort. Hinter dem abstrakten Namen der KSH verbergen sich ganz konkrete Angebote der sozialen Infrastruktur vor Ort: So werden mit diesen Mitteln etwa Schuldnerberatungs- und Frühförderstellen, Mütterzentren, Angebote der Suchtprävention, Selbsthilfekontakt- und Beratungsstellen, Aidshilfen oder Einrichtungen der Gewaltprävention wie etwa Frauenhäuser gefördert.

„Trotz der herausfordernden Haushaltslage haben wir Kürzungen der Landesmittel in diesem Bereich vermieden und konnten den hessischen Landkreisen und kreisfreien Städten so kommunalisierte Mittel in gleicher Höhe wie im Vorjahr bewilligen – das ist ein klares Bekenntnis zur Stärkung der sozialen Infrastruktur vor Ort“, sagte Sozialministerin Heike Hofmann.

Durch die Auskreisung der Stadt Hanau zum 1. Januar 2026 ist diese nun als eigenständige Gebietskörperschaft ins KSH-Programm eingetreten. „Die Landesmittel wurden der Kommune auf Grundlage einer Vereinbarung mit dem Main-Kinzig-Kreis bedarfsgerecht übertragen, sodass wir einen nahtlosen Anschluss gewährleisten konnten. Die Aufnahme Hanaus unterstreicht auch, wie flexibel das System der Kommunalisierung Sozialer Hilfen ist, das landesweit Menschen in vergleichbaren Lebenssituationen unterstützt“, fügte Hofmann hinzu.

Insgesamt profitieren nun 21 Landkreise sowie sechs kreisfreie Städte vom Engagement des Landes, das über eine Rahmenvereinbarung mit den kommunalen Partnern umgesetzt wird. Mit der stabilen Finanzierung aus dem Hessischen Sozialbudget verhindere man Leistungsreduzierungen und ermögliche die flexible wie bedarfsgerechte Verteilung der Mittel auf Basis der lokalen Sozialplanung, führte die Ministerin weiter aus. Diese Konstanz inmitten wirtschaftlicher Unsicherheiten zeige, dass das Land Verantwortung übernehme: „Wir schützen und stärken soziale Angebote in allen hessischen Regionen. Statt Einsparungen wählen wir Investitionen in und für die Menschen für ein starkes Hessen“, so die Sozialministerin. 

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Matthias Schmidt

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