Hessisches Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales

Ein Konzept, das sich bewährt hat

Das Autismus-Therapie-Institut Langen ist eine spezialisierte Einrichtung der Behindertenhilfe Offenbach, die Menschen im Autismus-Spektrum fördert, berät und therapeutisch unterstützt. Allein im Jahr 2025 profitierten über 1.200 Kinder, Jugendliche und Erwachsene von den ambulanten Therapieangeboten. Sozialministerin Heike Hofmann hat dem Institut am Dienstag in Langen einen Zuwendungsbescheid in Höhe Autismus-Therapie-Institut Langen  übergeben. Somit setzt das Land seine Unterstützung der Arbeit des Instituts auch 2026 fort. 

Erfolgreiche Partnerschaft

„Das Institut begleitet Kinder, Jugendliche und deren Familien dabei, die mit der Diagnose verbundenen Herausforderungen zu bewältigen und unterstützt Betroffene, Kompetenzen für eine möglichst selbstständige Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu entwickeln. Diese Arbeit ist für junge Menschen aus dem Spektrum sowie deren Umfeld von besonderer Bedeutung. Deshalb freue ich mich, dass wir unsere erfolgreiche Partnerschaft weiter fortsetzen können“, sagte Ministerin Hofmann. 
Das Autismus-Therapie-Institut stellt bei seinen Tätigkeiten die individuellen Fähigkeiten, Bedürfnisse und Entwicklungsmöglichkeiten der Kinder in den Mittelpunkt. Neben unmittelbarer therapeutischer Arbeit umfasst das Angebot auch die Beratung von Eltern, Angehörigen sowie Fachkräften aus Kindertagesstätten, Schulen und anderen sozialen Einrichtungen. „Die Kinder und Jugendlichen werden hier in ihrer persönlichen Entwicklung unterstützt und ihre Teilhabe an Familienleben, in Kindergarten, Schule und Freizeit wird gefördert – und das individuellen Zielen folgend, die sich am jeweiligen Entwicklungsstand orientieren. Ein Konzept, das sich bewährt hat“, so Hofmann weiter. 

Hendrik Eggers, Geschäftsführer der Behindertenhilfe Offenbach, ergänzte: „Für Kinder im Autismus-Spektrum und ihre Familien ist unser Institut Langen eine wichtige Anlaufstelle. Wir danken dem Hessischen Ministerium, dass es mit dieser Förderung Verlässlichkeit und Stabilität für unser Angebot schafft. Für uns ist diese Förderung weit mehr als eine finanzielle Unterstützung: Sie ist eine Anerkennung der Arbeit, die jeden Tag hier geleistet wird.“

Spezielle Frühförderung von Kindern im Vorschulalter

Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei in der speziellen Frühförderung von Kindern im Vorschulalter. Diese richtet sich insbesondere an Kinder, bei denen bereits eine Autismus-Spektrum-Störung diagnostiziert wurde. „Die ersten Lebensjahre gelten als besonders bedeutsam für die Entwicklung von Sprache, Kommunikation, Wahrnehmung und sozialen Kompetenzen. Frühzeitige Förderung und Beratung der Eltern können dazu beitragen, Entwicklungsverzögerung zu verringern und vorhandene Fähigkeiten gezielt auszubauen. Durch individuelle therapeutische Begleitung, enge Zusammenarbeit mit den Familien sowie Vernetzung mit weiteren Institutionen leistet die Einrichtung einen wichtigen Beitrag zur frühzeitigen Unterstützung von Kindern mit Autismus und zur Verbesserung ihrer Entwicklungs- und Teilhabechancen“, so Ministerin Hofmann.

 

Kontakt

Hessisches Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales

Matthias Schmidt

Matthias Schmidt

Pressesprecher

Hessisches Ministeriums für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales

Fax

0611/ 32719-4666

Sonnenberger Straße 2/2a 
65193 Wiesbaden

Schlagworte zum Thema