„CSDs sind Orte der Vielfalt, der Freiheit und des Miteinanders. Dass ein solcher Ort kürzlich in Berlin von roher Gewalt überschattet wurde, hat mich zutiefst erschüttert. Allen Betroffenen gilt mein aufrichtiges Mitgefühl“, sagte Hofmann und führte zur zuletzt stetig steigenden Zahl queerfeindlicher Attacken an: „Angriffen auf queere Sichtbarkeit werden wir in Hessen konsequent entgegentreten. Wir sorgen gemeinsam mit Polizei und Staatsanwaltschaft dafür, dass queerfeindliche Straftaten in Hessen konsequent verfolgt werden. Denn Queerfeindlichkeit und Hasskriminalität sind Angriffe auf die Grundfesten unserer Demokratie. Und diesen wollen wir auch mit der Unterstützung der Arbeit der Netzwerkstelle entgegenwirken“, so die Ministerin weiter.
Schwerpunkt auf dem ländlichen Raum
Das LSBT*IQ-Netzwerk Südhessen steht dafür, die Selbstorganisation in der Region zu stärken. Darüber hinaus fungiert es als Kontenpunkt zwischen der regionalen Community und Regelstrukturen. Der Schwerpunkt des Netzwerks liegt auf dem ländlichen Raum, hier auf den Landkreisen Darmstadt-Dieburg, Groß-Gerau, Bergstraße, und auf dem Odenwaldkreis. Die Netzwerkstelle bietet regelmäßig eigene Veranstaltungen an, etwa einen Runden Tisch, sie kooperiert themenbezogen mit verschiedenen Stellen oder versendet regelmäßig den Newsletter Queerletter Südhessen.
„Mit ihrem Einsatz leisten sie einen wertvollen Beitrag zu einer starken und vielfältigen Gesellschaft und leben vor, was es heißt, die eigene Community zu stärken. Ich danke Vielbunt e.V. für diese wertvolle Arbeit“, so Ministerin Hofmann abschließend.