Mit Beginn des Jahres hat Hessen und damit das Hessische Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales den Vorsitz der Konferenz der Ministerinnen und Minister, Senatorinnen und Senatoren für Arbeit und Soziales (ASMK) sowie der Konferenz der Ministerinnen und Minister, Senatorinnen und Senatoren für Jugend und Familie (JFMK) übernommen. „Ich freue mich sehr auf diese Aufgabe, darauf, meine Länderkolleginnen und -kollegen zu den vorbereitenden Amtschefs- und den Hauptkonferenzen in unserem schönen Bundesland begrüßen zu dürfen. Und natürlich freue ich mich, im gemeinsamen Zusammenspiel inhaltliche Akzente setzen zu können“, sagte Sozialministerin Heike Hofmann.
Die Termine und Austragungsorte der Vor- und Hauptkonferenzen stehen bereits fest: Am 29. April 2026 kommen die jeweils zuständigen Staatssekretärinnen und -sekretäre im Jagdschloss Kranichstein in Darmstadt zur sogenannten Amtschefkonferenz (ACK) zur Vorbereitung der JFMK zusammen. Die Hauptkonferenz der Ressortchefinnen und -chefs im Bereich Jugend und Familie findet am 21. und 22. Mai 2026 im Steigenberger Frankfurter Hof in Frankfurt am Main statt.
Termine
Die ASMK startet bereits am 28. Januar 2026 mit einer Sonderkonferenz ins neue Jahr. Anlass ist ein auf der vergangenen Hauptkonferenz vertagter Antrag von Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein mit dem Titel „Arbeitsvermittlung neu denken – Synergien schaffen – Chancen geben!“, der im digitalen Sonderformat abschließend beraten wird. Am 21. und 22. Oktober 2026 findet im Schlosshotel Wilhelmshöhe in Kassel die vorbereitende ACK statt, ehe der Vorsitz Hessens mit der ASMK-Hauptkonferenz am 2. und 3. Dezember 2026 im Palais Wiesbaden endet.
„Die Konferenzen sind wichtige Foren, um länderübergreifende Lösungen zu gestalten und föderalen Austausch sowie die Zusammenarbeit zwischen Ländern, Bund und weiteren Partnern zu stärken. Im Rahmen der ASMK werden wir uns intensiv mit dem Prozess zur Reform unseres Sozialstaats beschäftigen – mit dem Ziel, ihn behutsam weiterzuentwickeln, bürgerfreundlich und serviceorientiert aufzustellen, ihn gleichwohl aber zu bewahren“, so die Ministerin. „Darüber hinaus möchte ich mit meinen Kolleginnen und Kollegen Impulse für eine moderne Arbeits- und Sozialpolitik setzen und die besondere Rolle von Frauen auf dem Arbeitsmarkt in den Blick zu nehmen: Ich möchte, dass Frauen gleichberechtigt und selbstbestimmt ihre Rolle im Arbeitsmarkt finden“, fügte Hofmann hinzu.
Schwerpunkt der JFMK
Zum Schwerpunkt der JFMK führte Hofmann aus, dass man sich gemeinsam für die Förderung der Medien- und Demokratiekompetenz junger Menschen einsetzen werde: „Die rasanten Entwicklungen in unserer digitalisierten Welt stellen uns vor immer größere Herausforderungen. Auch das Demokratieverständnis unserer Gesellschaft verändert sich. Jugendliche sind davon stark betroffen. Beide Themen und Entwicklungen sind eng miteinander verknüpft und erfordern unsere volle Aufmerksamkeit – hier ist es mein Ziel, den Konferenzvorsitz dafür zu nutzen, um wichtige und wahrnehmbare Akzente zu setzen“, sagte Hessens Sozial- und Jugendministerin: „Ich freue mich darauf. Also packen wir es an!“