„Damit stärken wir die Gemeinwesenarbeit und sichern die Fortsetzung so erfolgreicher und in diesem Fall sogar preisgekrönter GWA-Projekte wie hier in Hofgeismar, die auf die Anliegen der Menschen vor Ort zugeschnitten sind“, sagte Staatssekretärin Strube: „Besonderes Augenmerk liegt dabei immer auf der Förderung von Teilhabe sowie darauf, Initiativen zu unterstützen, die das Engagement von Menschen in ihrem und für ihr Quartier stärken.“
Träger der Gemeinwesenarbeit in Hofgeismar ist der Verein SelbstbestimmtLeben – GemeinsamWohnen e.V., der im Quartier am Markt vielseitige wöchentliche Angebote für Menschen jeden Alters macht, etwa in Form eines Eltern-Kind-Cafés, von Frauengesprächen, einem ukrainischen Treff, von sogenannten Schnuddel- und Spielenachmittagen, von Nachhilfe oder Entspannungskursen. Erklärtes Ziel der Stadt und des Vereins ist, sozialen Zusammenhalt und Selbstorganisation der Bewohnerschaft zu fördern und die Bürgerinnen und Bürger darin zu bestärken, sich gegenseitig zu unterstützen und so sozialen Mehrwert zu schaffen.
Engagierte Arbeit des Vereins würdigen
„Die Verstetigung der Gemeinwesenarbeit im Quartier am Markt ist ein starkes Signal für unsere Stadtgesellschaft. Gerade hier zeigt sich, dass lebendige Nachbarschaft und gegenseitige Unterstützung der Schlüssel für ein lebenswertes Hofgeismar sind. Die Förderung würdigt die engagierte Arbeit des Vereins SelbstbestimmtLeben – GemeinsamWohnen e.V., der mit seinen vielfältigen Angeboten genau den sozialen Mehrwert schafft, den wir für ein starkes Miteinander brauchen“, betonte Bürgermeister Torben Busse im Rahmen der Bescheidübergabe.
Die GWA-Landesförderung erfolgt 2026 hessenweit in 66 Kommunen und insgesamt 87 Quartieren. 2025 standen im Haushalt Fördermittel in Höhe von bis zu 8,1 Millionen Euro zur Verfügung. Vorbehaltlich der Verabschiedung des Haushaltsgesetzes 2026 im März kommenden Jahres ist für das kommende Jahr geplant, dass wieder Fördermittel in Höhe von bis zu 8,1 Millionen Euro verausgabt werden können.
„Wir setzen darauf, dass Gemeinwesenarbeit auch in Zukunft eine wichtige Brücke zwischen Menschen und Angeboten vor Ort bildet, so wie es hier in Hofgeismar vorbildlich praktiziert wird. Gemeinsam mit den Kommunen schaffen wir Lebensräume, in denen jeder Mensch die Chance hat, sein Potenzial zu entfalten – ein Gewinn für alle Beteiligten und für unsere Gesellschaft als Ganzes“, fügte Staatssekretärin Strube hinzu.