Hessisches Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales

Kinder und Familien erhalten verlässliche Unterstützung, von Anfang an

Jedes Kind in Hessen soll gesund, geschützt und mit guten Zukunftschancen aufwachsen können – unabhängig von sozialer Herkunft, vom Wohnort oder Einkommen der Eltern. Um diesem erklärten Ziel der Landesregierung Nachdruck zu verleihen, haben das Hessische Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege und das Hessische Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales gemeinsam die Schirmherrschaft für das Landesprojekt „Präventionsketten Hessen – Gelingendes Aufwachsen, Kinderrechte leben“ inne.

Das Landesprojekt wird seit 2023 in Kooperation der beiden Ministerien mit der Hessischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e. V. (HAGE) sowie der Auridis-Stiftung umgesetzt. Das Ziel sind der Auf- und Ausbau integrierter kommunaler Präventionsstrukturen, die unterstützen, dass Kinder in Hessen gesund und chancengerecht aufwachsen und ihre Rechte stärken. Dabei werden Angebote aus den Bereichen Gesundheit, Jugendhilfe, Bildung und Soziales systematisch miteinander vernetzt, um Familien frühzeitig und an ihren Bedarfen orientiert zu unterstützen.

„Kinder sollen in Hessen gut und gesund aufwachsen können! Wir lassen Familien nicht allein und unterstützen wirkungsvoll. Deshalb setzen wir in Hessen auf Hilfen, die wirklich ankommen – gebündelt und nah am Alltag“, sagte Familienministerin Diana Stolz. „Wir setzen damit ein klares Zeichen: Kinder und Familien erhalten verlässliche Unterstützung – und das von Anfang an. Dieses Engagement steht für unsere gemeinsame Verantwortung, Familien zu stärken, Chancen gerechter zu verteilen und allen Kindern ein sicheres Aufwachsen zu ermöglichen“, fügte Jugend- und Sozialministerin Heike Hofmann hinzu.

Mehr als eine Million Euro an Landesmitteln

In den vergangenen drei Jahren wurden im Rahmen des gemeinsamen Projekts zehn Kommunen und Landkreise intensiv dabei begleitet, auf den Kinderrechten basierende Präventionsketten gegen Kinderarmut aufzubauen. Aktuell befindet sich das Landesprojekt in der Vorbereitung der zweiten Förderphase (2026–2029).

Ab Juni 2026 sollen fünf weitere hessische Kommunen in den Prozess einbezogen werden. Für die aktuelle sogenannte Vertiefungsphase und die folgende Projektlaufzeit sind Landesmittel in Höhe von mehr als einer Million Euro vorgesehen. Davon wird der überwiegende Anteil in Höhe von mehr als 780.000 Euro durch das Hessische Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege bereitgestellt. Die übrigen Mittel in Höhe von rund 230.000 Euro werden durch das Hessische Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales finanziert.

„Unser Ziel ist eine kindgerechte und familienfreundliche Gesellschaft in allen Regionen Hessens – das fördern wir mit bspw. auch der FamilienApp oder den Familienzentren in ganz Hessen, die wichtige Anlaufstellen und Treffpunkte sind“, so Ministerin Stolz weiter. Stolz und Hofmann dankten zudem im Namen der Landesregierung allen beteiligten Kommunen, Fachkräften, Koordinierungsstellen, den Netzwerkpartnerinnen und -partnern sowie der Auridis-Stiftung. „Alle Beteiligten füllen die Präventionsketten mit Leben, Ideen und Verantwortung. Gemeinsam arbeiten wir daran, die Chancen von Kindern in Hessen weiter zu verbessern“, sagte Sozialministerin Hofmann. 

 

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Matthias Schmidt

Matthias Schmidt

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