Vier Frauen lächeln im Büro bei der Übergabe einer offiziellen Mappe des Landes Hessen.

Hessisches Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales

Landesregierung setzt Förderung von BüroF fort

Staatssekretärin Katrin Hechler: „Das BüroF ist in seiner Form und überparteilichen Ausrichtung einzigartig. Deshalb freue ich mich, dass wir dazu beitragen können, dass diese wichtige Arbeit fortgeführt wird.“

Die Landesregierung fördert auch 2026 die Arbeit des Büros für Staatsbürgerliche Frauenarbeit (BüroF) in Wiesbaden. Einen entsprechenden Bescheid hat Staatssekretärin Katrin Hechler am Montag in Wiesbaden übergeben. „Das BüroF ist in seiner Form und überparteilichen Ausrichtung einzigartig. Deshalb freue ich mich, dass wir dazu beitragen können, dass diese wichtige Arbeit fortgeführt wird“, sagte Hechler.

Das BüroF besteht seit mehr als 70 Jahren. Es organisiert hessenweit Vorträge, Seminare, Podiumsdiskussionen und Exkursionen für Frauen zu gesellschaftspolitischen Themen, zum Themenbereich Frau und Beruf sowie zum interkulturellen und digitalen Wandel. Allein im vergangenen Jahr fanden mehr als 200 Veranstaltungen statt.

Arbeit des BüroF seit mehr als 70 Jahren bewährt

Als landesweite Organisation ist das BüroF mit zirka 250 Initiativen und Verbänden, den Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten sowie den Bildungsträgern vernetzt. Das überparteiliche Angebot gewährleistet ein Vorstand, dem mindestens drei Abgeordnete aus den demokratischen Fraktionen des Landtags angehören. „Diese Grundstruktur hat sich seit mehr als 70 Jahren bewährt und ist eine gute Ausgangslage für die Zukunft“, sagte die Staatssekretärin.

Sigrid Isser, Vorsitzende des LandesFrauenRats Hessen und Rita Czymai, Programmausschussvorsitzende im Vorstand des Büros für Staatsbürgerliche Frauenarbeit e.V., betonten im Rahmen des Termins die Bedeutung starker Netzwerke, politischer Bildungsarbeit und von einer gemeinsamen Stimme von Frauen für eine lebendige Demokratie: „Gerade in der heutigen Zeit, in der demokratische Werte und gesellschaftlicher Zusammenhalt immer wieder herausgefordert werden, ist die Arbeit beider Institutionen wichtiger denn je. Das Büro für Staatsbürgerliche Frauenarbeit e.V. und der LandesFrauenRat Hessen stehen seit Jahrzehnten für Kontinuität, Verlässlichkeit und die Kraft des ehrenamtlichen Engagements. Ihr Wirken hat Hessen nachhaltig geprägt und bleibt auch für kommende Generationen von großer Bedeutung.“

Staatssekretärin Hechler verwies auch auf den in der Satzung des Büros festgelegten Zweck, die verantwortungsbewusste Beteiligung von Frauen am öffentlichen Leben im Geist der Demokratie und Toleranz zu befördern: „Das BüroF ist ein wichtiges Bindeglied zwischen Frauenorganisationen und -verbänden, den Frauengruppen der Gewerkschaften, Parteien und Kirchen, zwischen politischen Verantwortungsträgerinnen sowie zur Bevölkerung. Es ist damit ein hessenweites Forum für Dialog, Vernetzung und Kommunikation. Für diese Arbeit danke ich allen Beteiligten aufs Herzlichste“, schloss die Staatssekretärin. 

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Matthias Schmidt

Matthias Schmidt

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