„Lesbische Sichtbarkeit wirkt weit über die Community hinaus“
Zum Tag der lesbischen Sichtbarkeit am 26. April startet Hessen die Ausschreibung des Preises für Lesbische Sichtbarkeit 2026. Die Auszeichnung, die in diesem Jahr bereits zum vierten Mal verliehen wird, ist mit 10.000 Euro dotiert und rückt Menschen und Initiativen in den Vordergrund, die lesbisches Leben sichtbar machen und gesellschaftliches Engagement stärken.
„Es braucht Mut, mit der eigenen Geschichte sichtbar zu sein – und sichtbar zu bleiben. Zum Tag der lesbischen Sichtbarkeit möchte ich allen Engagierten in Hessen für ihren Mut und ihren Einsatz danken. Denn lesbische Sichtbarkeit wirkt weit über die Community hinaus und ist für die gesamte Gesellschaft von Bedeutung“, erklärt Sozialministerin Heike Hofmann anlässlich des Ausschreibungsstarts. Die Landesbeauftragte für Antidiskriminierung, Berivan Şekerci, betont die Bedeutung des Preises gerade in einer Phase gesellschaftlicher Spaltung: „In einer Zeit intensiver gesellschaftlicher Debatten über Vielfalt und Zusammenhalt ist es wichtig, immer wieder klar zu zeigen, wofür wir stehen: für ein respektvolles und offenes Miteinander.“
Preisverleihung im November im Biebricher Schloss
Zuletzt wurde der Preis für Lesbische Sichtbarkeit 2024 an Nicole Peinz verliehen, die das queere Bildungs- und Antidiskriminierungsprojekt SCHLAU Frankfurt mitaufgebaut und queere Bildungsarbeit hessen- und bundesweit vorangebracht hat. Wer den Preis in diesem Jahr erhält, entscheidet wieder eine unabhängige Jury. Verliehen wird die Auszeichnung von Sozialministerin Hofmann am 13. November 2026 im Wiesbadener Schloss Biebrich.
Nominierungen sind ab sofort und bis zum 24. Juli 2026 möglich.
Weitere Informationen zum Preis, den früheren Preisträgerinnen und zum Nominierungsverfahren finden Interessierte auf der Webseite antidiskriminierung.hessen.deÖffnet sich in einem neuen Fenster.