„Es freut mich, dass wir die Unterstützung auch 2026 fortsetzen können. Der ‚Rainbow Refugee Support‘ leistet wichtige Arbeit, um Menschen zu unterstützen, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer geschlechtlichen Identität verfolgt wurden und zu uns nach Deutschland geflüchtet sind“, betonte Hechler.
Das Projekt führt soziale Arbeit mit ehrenamtlichem Engagement aus der queeren Community zusammen. Dabei werden Geflüchtete und Menschen mit Migrationshintergrund an der Umsetzung beteiligt. Auf dieser Grundlage finde Integrationsarbeit statt, die nicht nur seitens der Erstaufnahmeeinrichtungen, sondern auch von Kommunen und der hessischen LSBT*IQ-Community geschätzt werde, führte die Staatssekretärin weiter aus.
Hintergrund
Das Projekt „Rainbow Refugee Support" wird in Trägerschaft der AIDS-Hilfe Hessen e. V. durch die regionalen Aidshilfen vor Ort umgesetzt. Es bietet Unterstützung für queere Geflüchtete in allen Regionen Hessens. Zu den spezifischen Leistungen zählen Begleitung im äußeren Coming-out, für das die Flucht häufig erst die Grundlage schafft, Gesundheitsberatung, Arbeit mit spezifischen Traumatisierungen sowie Gruppenangebote, um Isolation und Vereinsamung vorzubeugen und die Integration in die queere Community zu stärken. Darüber hinaus unterstützt das Projekt Kommunen und Erstaufnahmeeinrichtungen in Fragen der Zuweisung und Unterbringung und bietet Schulungen an.