Der Verein Lernmobil Viernheim e.V. ist 40 Jahre alt – aus diesem Anlass hat Integrationsstaatssekretärin Katrin Hechler den Jubiläumsfeierlichkeiten des Vereins am Freitag einen Besuch abgestattet und dabei einen Bescheid übergeben: Für „Demokratie schafft Teilhabe – Viernheim verbindet“ überreichte sie für das laufende Projektjahr einen Fördernachweis über rund 22.000 Euro.
„Das Projekt bringt Menschen unterschiedlicher Herkunft und mit unterschiedlichen Lebensrealitäten zusammen. Es schafft Begegnungs- und Beteiligungsräume und stärkt demokratische Teilhabe, bürgerschaftliches Engagement und den gesellschaftlichen Zusammenhalt – deswegen freue ich mich besonders, dass wir dessen Durchführung weiter unterstützen können“, sagte Hechler bei der Veranstaltung im Kreis Bergstraße.
Geflüchtete Menschen können aktiv einbeziehen
Ein besonderer Schwerpunkt liegt bei „Demokratie schafft Teilhabe – Viernheim verbindet“ auf der Beteiligung von zugewanderten und geflüchteten Menschen. Sie werden im Rahmen des Projekts ermutigt, Erfahrungen, Interessen und Ideen einzubringen und das gesellschaftliche Leben in Viernheim aktiv mitzugestalten. Thematisch spielen dabei u. a. politische Beteiligung, Migration, Vielfalt, interreligiöser Dialog, Demokratiebeteiligung sowie die Beteiligung von Eltern in Kitas und Schulen eine wichtige Rolle.
Ausgangspunkt der Vereinsarbeit war bereits vor 40 Jahren das Ziel, Menschen beim Ankommen zu begleiten und ihnen gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Im Laufe der Jahre entwickelte sich Lernmobil Viernheim e.V. zu einer Einrichtung der Schulkindbetreuung und zur Anlaufstelle für Bildungs-, Sprach- und Integrationsangebote.
„40 Jahre erfolgreiche Arbeit sind ein guter Anlass, um mit Stolz auf das Erreichte zurückzublicken – aber auch, um den Blick nach vorne zu richten. Unsere Gesellschaft verändert sich, und mit ihr verändern sich die Anforderungen an Bildung, Integration und Teilhabe. Dafür brauchen wir auch künftig starke und erfahrene Partner wie den Lernmobil Viernheim e.V.: Partner, die nah bei den Menschen sind, Entwicklungen frühzeitig erkennen und aus Ideen konkrete Angebote entstehen lassen. Ich wünsche Ihnen, dass Sie auch in den kommenden Jahren viele Menschen erreichen, neue Begegnungen ermöglichen und weiterhin so erfolgreich Brücken bauen“, schloss die Staatssekretärin ihre Rede.