Koordinierungsstelle Armutsprävention

Um Armut in allen Lebenslagen zu bekämpfen, ist es notwendig, dass die Anstrengungen auf allen Ebenen koordiniert und Übergänge erfolgreicher begleitet werden. Ein wichtiger Baustein hierzu ist die koordinierte Armutsprävention.

Mit der neuen Koordinierungsstelle Armutsprävention soll nun dieser Weg gegangen werden, mit dem Ziel, alle Akteurinnen und Akteure zusammenzubringen und Maßnahmen so auszugestalten, dass sie Armutsbetroffene wirklich erreichen, Lücken in der Prävention schließen und damit Übergänge gelingen. Wir konzentrieren deswegen unter dem Dach der Koordinierungsstelle Armutsprävention unsere Aktivitäten im Bereich der Präventionsnetze. 

Ehrenamtliche Tafelmitarbeit mit der Ministerin

Wir wollen echte Chancen schaffen. Denn Vertrauen in unsere Demokratie und gesellschaftlicher Zusammenhalt entstehen dort, wo Teilhabe für jede und jeden Einzelnen gelingt.

Heike Hofmann Sozialministerin

Verbinden, Verstärken, Vernetzen: 

Armut ist mehr als fehlendes Geld: Es geht darum, Teilhabe zu ermöglichen und Ausgrenzung zu verhindern. Ungerechtigkeit und Abstiegsängste können das Vertrauen in den gesellschaftlichen Zusammenhalt schwächen. Gleichzeitig wird bereits viel unternommen, doch nicht alles greift ineinander. Die Koordinierungsstelle setzt hier an: Sie verbindet, verstärkt und vernetzt, ohne bestehende Zuständigkeiten zu verschieben. Sie bündelt Wissen, macht Programme sichtbar und bringt Ressorts, Kommunen, Wohlfahrt, Wissenschaft und Betroffene an einen Tisch. Ziel ist es, ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen, Chancen zu schaffen, Armut zu verhindern und ihre Folgen wirksam zu begrenzen. Dafür sollen Übergänge gesichert, Hilfe gebündelt, Lücken geschlossen werden und alle Akteure an einen Tisch gebracht werden – damit echte Chancen entstehen können.

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