Frau Strube steht mit drei weiteren Personen in einer Reihe - eine Frau und ein Mann stehen in der Mitte und halten gemeinsam den Bescheid in den Händen.

Hessisches Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales

Strube unterstützt Verband der Gehörlosendolmetschenden

Sozialstaatssekretärin Manuela Strube unterstützt Verband der Gehörlosendolmetschenden bei der Gewinnung von Nachwuchskräften.

Im September hat Sozialministerin Heike Hofmann einen Gesetzentwurf in den Landtag eingebracht, mit dem – wie im Koalitionsvertrag vereinbart – das Landesblinden- und das Landesgehörlosengeldgesetz angepasst werden. Teil des Entwurfs ist ein Maßnahmenpaket, um u.a. mehr Gehörlosendolmetschende für Hessen zu gewinnen. Um das zu erreichen, hat Staatssekretärin Manuela Strube nun im Rahmen einer Messeveranstaltung in Mainz einen Bescheid über mehr als 60.000 Euro an den Berufsverband der Gebärdensprachdolmetschenden Hessen e.V. (BVGH) übergeben. Damit wird unterstützt, dass der BVGH aktive Nachwuchsgewinnung betreiben und Werbung für den Beruf des Gebärdendolmetschenden machen kann – etwa durch Messebesuche, Seminare und Vorträge für Teilnehmende an Freiwilligen Sozialen oder Freien Ökologischen Jahren und für Schülerinnen und Schüler.

„Inklusion ist kein Zustand, den man einmal erreicht – sie ist ein Prozess, den wir gemeinsam gesamtgesellschaftlich gestalten. Unser Ziel ist, die Situation von Menschen mit Behinderungen in Hessen Schritt für Schritt weiter zu verbessern – und dazu gehört eben mit Blick auf gehörlose Menschen, dass sie Unterstützung im Alltag erhalten, wozu Gebärdendolmetschende zwingend erforderlich sind“, sagte Strube.

Netzwerkarbeit für Interessierte

Das Projekt des BVGH umfasst neben dem aktiven Zugehen auf junge Menschen auch, dass Informationsmaterialien erstellt werden, um die Bekanntheit des Berufsfelds zu erhöhen. Zudem wird ein Netzwerk an Interessierten aufgebaut, sodass auch im Nachgang an Begegnungen die Möglichkeit zum Austausch besteht sowie Informationen übermittelt werden können. Die Veranstaltungen und Angebote sind hessenweit geplant.

„Gehörlose Menschen brauchen Unterstützende, die ihrer Sprache mächtig sind. Das sichert nicht nur die Barrierefreiheit, sondern stärkt das Vertrauen und ermöglicht einen Austausch auf Augenhöhe. Inklusion bedeutet, dass alle Menschen Zugang zu Kommunikation haben – ohne Hürden. An diesen Themen arbeiten wir und unser Termin heute zeigt: Wir kommen dabei voran!“, sagte Staatssekretärin Strube im Rahmen der Bescheidübergabe. 

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Matthias Schmidt

Matthias Schmidt

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